Möglich und unmöglich

Zeitig schlafen zu gehen soll Erholung bringen. Morgens mit einem Alptraum aufzuwachen – unbezahlbar. Von wegen Erholung. Wobei jetzt Alptraum ein klein wenig übertrieben ist, wenn es sich um einen Atomkrieg dabei handelte. Aber nur ein klein wenig.

Dagegen ist, den Tag schön gammelig zu beginnen, es einfach nur – unbezahlbar. Schließlich ist ja der Sonntag, rein religiös gesehen, ein Ruhetag. Man kann sich ja daran halten, ob man nun religiös ist oder auch nicht. Muss es nicht, wirklich nicht – aber man kann. Schließlich läuft die Arbeit nicht weg, im Gegenteil, sie vermehrt sich auch noch. Da hat man später mehr davon. Immer positiv denken.

trennlinie

In der Vorstellungskraft ist verankert, was uns maximal möglich erscheint. Alles darüber hinaus scheint schier unmöglich. Bis jemand mit einer erweiterten Vorstellungskraft erscheint. Wahrscheinlich mit Hilfe von Drogen. Die erweitern nicht nur das Bewusstsein, sondern machen auch das Unmögliche möglich. Vom frühen Ableben bei regelmäßiger Nutzung einmal abgesehen. Zu schade, dass Koffein und Nikotin nicht dazu gehören. Aber in meinem Fall brauche ich das auch nicht. Obwohl, es wäre schon interessant zu wissen, was so eine Flasche Absinth außer einem verlorenen Ohr so möglich macht. Unmöglich macht dieses Erlebnis die deutsche Gesetzgebung.

Nicht ganz unmöglich. Man könnte möglicherweise dem inneren Schweinehund mal die Meinung bellen und den Hintern bewegen, um sich den Stoff zu besorgen. Das ist aber zur Zeit unmöglich. Nur dafür? Also muss zur Zeit das leicht Mögliche reichen, der Kaffee hinter der Schranktür, der schier unerreichbar schein. Schranktüren sind aber auch fies. Gerade morgens, wenn noch das Gesicht im Kissen klebt – oder auch andersrum.

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