Morgen-Gedanken

Es wäre mal ein  Fortschritt, wenn der Kaffee von alleine zu mir kommen würde. Immer muss man der Brühe hinterher rennen. Fürchterlich. Und nein, die Kaffeemaschine auf dem Schreibtisch ist keine Option, erstens weilo Joghurt und zweitens weil zu wenig Platz.

Ich hab heute sogar schon Danke gesagt. Ich rede mir ja immer ein, ich sollte mehr an meinen sozialen Kompetenzen arbeiten. Also solchen für Normalsterbliche. Warum? Keine Ahnung, ehrlich gesagt, wüsste ich keinen triftigen Grund. Ehrlichkeit wäre mir ja lieber, sowas wie „Geh sterben“ oder „Halt die Freffe“ ist mir ja viel lieber. Aber Ehrlichkeit ist ja nicht gewünscht. Aber „Geh sterben“ wird heute wohl noch öfter über die Labiis kommen als gewünscht, also zwischenmenschlich gewünscht weil wegen den sozialen Kompetenzen und so.

Da stellt sich mir wieder die Frage, warum ich mich soviel mit den Menschen abgebe. Und prompt kommt auch die Antwort durch die Synapsen gewandert: weil ich es muss. Mangels privater Einöde, in die ich mich zurückziehen kann und Sklaven halten ist ja offiziell auch verpönt. Zumindest in der Form, wie ich es mir vorstellen würde. Dabei sollen die mir ja nur den Kaffee bringen und für mich schuften gehen, damit ich in der Einöde prima überleben kann. Blöde Zivilisation. Es ist einfach die falsche Zeit für mich. Damals bei den Alemannen wäre es einfacher gewesen, sich ein paar keltische Weiber für den Haushalt und ein paar römische Kriegsgefangene für den Frondienst zu halten. Und wenn dann jemand an einem bestimmten Tag etwas sagt, einfach den Göttern opfern…

Memo an mich;: Vor der Nachtruhe nicht mehr soviel Dokus ansehen über zeitgeschichtliche Epochen.

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