2 Jahre (Un)Sinn

Fast um eine Woche so ein kleines Jubiläum verpasst: Vor über 2 Jahren hab ich mein damaliges Blog nicht nur gesplittet, sondern gedrittelt in ThemenBlog, Tagebuch und Küchenblog. Wobei ich ja gestehen muss, dass das dieses blöde Tagebuch hier mit dem alltäglichen Gefasel am meisten genutzt und trotzdem am wenigstens konsumiert wird.

648 veröffentliche Sabbel-Attacken meinerseits. Da kommt ganz schön was zusammen. Jeden 1,2ten Tag ein Eintrag, rein statistisch gesehen nach meiner Statistik, die nicht lügt. Für mich ein Grund, zwischendurch mal nachzulesen, was vor zwei Jahren so los war:

„The Wall“ von Pink Floyd war gleich dreimal mein Thema. Verdammt, ich wußte doch, dass sich Wiederholungen nicht vermeiden lassen. Zum Glück ist es niemanden aufgefallen. Zumindest hat sich niemand darüber beschwert. Das Wetter war schon mehr ein Thema, ganze 35 mal. Dabei sollte und wollte ich doch nicht über das Wetter schwafeln. Was soll’s, auch darüber hat sich niemand beschwert.

Meine Chefin, deren Dosenöffner und geduldeter Mitbewohner ich bin, war schon öfter ein Thema – ganze 122 mal. Klar, sie hat ja auch das Sagen und bestimmt zumindest einen großen Teil meiner Freizeit mit, meines Privatlebens. Im anderen Blog hatte sie nur 9 mal einen Auftritt. Reicht ja dann auch.

Zumindest war Madame interessanter für mich als diese typischen Montage, über die ich mich so gern beschwere. Aber schlechte Dinge soll man ja nicht so erwähnen, sagte irgendwer irgendwann und irgendwo einmal. Warum ich darauf was gebe? Keine Ahnung. Ist wohl eine dieser verfluchten Dinge, die man unbewusst mit dem Unterbewusstsein aufnimmt und danach handelt.

Politik ist unwichtig, die stand nur 19 mal auf dem Plan. Kein Wunder, bei dem Affentheater, den diese Idioten mit und in ihren Ämtern so vollführen. Religiös wurde es ganze 29, kein Wunder, ist ja auch so ein kleines Steckenpferd, sich daüber lustig zu machen. Mittlerweile passiert das nun öfter im Themenblog, wenn mich mal wieder der Schalk packt, sich im Nacken festbeißt und reitet. Ach, diese verdammten Sprichwörter.

Und über mediales Zeug hab ich mich dann auch gleich 49 mal ausgelassen und das ist beachtlich. Weder sehe ich Fernsehen, noch höre ich Radio und schon gar nicht wird eine Zeitung in die Hand genommen. Alles alltägliches Gedöns, was uns im Leben beschert wird. Na Danke.

Bleibt mir noch zu denken, dass ich wohl trotz alledem weiter machen werde. Das einzige Hobby, dass mich mehr fesselt und mir mehr Durchhaltevermögen abverlangen kann als alle anderen. Wird also, wie ich so denke, noch viel weiter gehen.

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