Pferde und Menschen

Es isst der Mensch und frisst das Pferd – heute ist es umgekehrt. Wobei, Pferde sind, wenn man von dem Heu absieht, was ihnen oft vorgesetzt wird, richtige Genießer. So ein wenig frisches Gras, gern auch ein wenig mehr bis ganz viel – so eine halbe Tonne Fleisch muss erst mal satt werden.

Wir Menschen sind da viel blauäugiger, was das Futter angeht. Statt selbst zu wissen, was gut für uns ist, hören wir lieber auf die Empfehlungen von Leuten, die ihr eigenes Futter selbst nicht zu schätzen wissen. Und dann wird gemäkelt, gemosert und gemeckert, wenn tatsächlich mal ein Fachmensch kommt und wirklich was Gutes empfehlen will. Was soll`s, des Menschen Wille sei sein Himmelsreich.

Früher habe ich mich noch darüber aufgeregt, üb die die DAG’s, die Dümmsten Anzunehmenden Gäste. Nein, meine drei Jahre gastronomische Ausbildung zählen ja nicht. Schließlich weiß ein Gast ja, was er da seit 40 Jahren in sich reinstopft. Und der Akademiker, angestellt beim größten Chemieunternehmen, der hat mehr Ahnung von Ernährung. Klar. Der hat zwar Erfahrung mit den Vitaminen B, A, S, und F (Achtung, verstecktes Wortspiel, soll wohl lustig sein, wurde mi mal gesagt!) und seine Fachkompetenz liegt eher darin, welche Nahrungszusätze künstlich hergestellt werden. Dinge, die ein Pferd nicht einmal mit dem Arsch ansehen würde.

Apropos Pferd und Arsch. Von den Ärschen zu den Ärschen. Ich wundere mich immer wieder mal über Muter Natur und ihre Bauweise. Während bei vielen die Körpermasse gleichmäßig verteilt ist, Fett von Hals bis in die Beine – nix dagegen, soll wohl so sein – gibt es immer wieder nicht-männliche Menschen, bei denen die Körpermitte voll aus der Breite schlägt. Ein paar Hufeisen dran und jedes Brauereipferd würde neidisch werden. Will da die Natur uns verarschen? Oder ist es gut verteilte Schwungmasse, um in jeder Lage der Lage Herr zu werden? Zumindest wäre die Balance gut verteilt – wir kennen das ja vom Kreisel. Genug gelästert, wird Zeit…

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