Nachtgedanken

Die gruseligste Erkenntnis aus StarWars: Wenn du deinen Vater nicht kennst, könnte jede heiße Frau deine Schwester sein. Autsch.

Andererseits könnte ja auch jeder Depp von der Strasse anlatschen und sagen: Ich bin Dein Vater. Und dann glaubt man es auch noch.  Und jetzt wird es richtig gruselig. In unserer RTL-Welt steht Tantchen Else keine drei Schritte weiter, bekommt das ganze Malheur auch noch mit und freut sich mit Dir: „Oh toll, Jungchen, hast deinen Papa wiedergefunden. Das ist ja wie bei Herrn Pflaume im Fernsehen“. Römms.

Apropos Pflaume. Denken wir das ganze Dilemma weiter. Der, der sich als dein Vater betitelt hat, lebt im Heim und darf sich von der Sozialkasse haushalten lassen. Nun wird es für den Neu-Sohn teuer: Lass das mal die Beamten spitz bekommen. Dann darf man für den neuen, wenn auch ungewollten Vater auch noch seinen Liegeplatz im Gammelfleisch-Lager bezahlen. Und der ist nun wirklich nicht gerade billig.

Tantchen Else gratuliert dir, die Beamten gratulieren sich und man selbst wollte doch nie noch einen Vater. Der, der zu Hause schon vorhanden ist, ist nämlich mehr als ausreichend. Das Drama nimmt seinen Lauf, die Anwälte freuen sich über Arbeit, die Richter am Familiengericht ärgern sich über die Mehrarbeit und die BLÖD hat einen neuen Aufreisser für den nächsten Tag. Und alles nur, weil so ein alter Sack schnaufenderweise einmal in seinem Leben einen Fantasyfilm gesehen hat und Fiktion nicht mehr von der Realität unterscheiden kann. Gute Nacht Marie. Ähm, Luke.

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Ein Kommentar zu Nachtgedanken

  1. Dieser Beitrag wurde unter „abendlicher Schwachsinn“ abgelegt. 🙂 Zu Recht, meine ich. Diese Kategorie sollte ich aber endlich auch mal definieren. 😉
    Star Wars hat mich übrigens nie so richtig interessiert. Weder Fan von Star Wars noch Enterprise…

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