Ämter und so

Der Ämter Mühlen mahlen langsam. Stimmt ja auch soweit. Das Finanzamt braucht für eine einfache, etwas umfangreichere Steuererklärung ganze zwei Monate zur Bearbeitung. Aber – wehe die Bearbeitung ist abgeschlossen, dann geht es ruckzuck. Zustimmung zur Berechnung? Ok, zwei Tage später liegt der Bescheid im Briefkasten und die Rückerstattung auf dem Konto.

Es ist ja immer so, die Vorarbeit dauert ewig, der Rest geht dann schnell. So schnell war nicht einmal die GEZ bzw. deren Nachfolge-Erpressungs-Verein mit der Feststellung, dass die ausstehende Erpressung der indirekten und gesetzeswidrigen Steuer aussteht. Bis die mit einer Schlussfolgerung fertig sind, könnte man, wenn es denn ordentliche Zinsen gäbe, das Geld arbeiten lassen. Höhö. Theoretisch und ganz pauschal: Denkste.

Die Zeiten sind vorbei, zu der man das nicht vorhandene Zahlungsmittel für sich hätte abreiten lassen können. Ich möchte mal das Geld sehen, dass zur Arbeit latscht und sich dort vermehrt. Und schon läuft das Kopfkino mit rammelnden Banknoten auf dem Straßenstrich, Kleingeld gebärend, dass dann im Gänsemarsch zu mir nach Hause rollt und in meine Spardose. Da wäre ich glatt dafür.

Grundsätzlich gilt ja die Faustregel: Wenn ein Amt was will, dann geht es schnell. Wenn man vom Amt was will, dann dauert es. Theoretisch. Denn wenn man etwas erwartet, dann dauert die gefühlte Zeit viel zu lang.

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