Chaos und so

Ach hätte ich es doch bloß nicht getan. Doch unwissend nach dem Urlaub zur Arbeit zu latschen ist noch viel schlimmer. Meistens habe ich das Glück, dass in meinem Urlaub die schrägsten Dinge passieren und in vielen Dingen heilloses Chaos ausbricht.

Aber ein Anruf bringt dann oft Klarheit oder den Vorgeschmack auf das, was nach ein paar Tagen Abwesenheit zu erwarten ist. Lieber vorbereitet in das Unglück laufen als böse überrascht werden. Auch wenn es den letzten Urlaubsabend versaut. Aber die Welt dreht sich weiter. Auch ohne mich, ohne jeden anderen Menschen. Dessen darf sich ruhig jeder bewußt sein.

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Ein Anruf reicht aber nie, man muss das Chaos live erleben und sich wieder der Illusion ergeben, dass man doch irgendwie nicht ersetzbar ist. Es heißt zwar immer, jeder Mensch ist ersetzbar, gerade in der Arbeitswelt, doch leider, leider, ist dem oft nicht so. Wenn man bedenkt, was für Schwachmaten diverse Unternehmen zur Unterstützung schicken – oh graus.

Bei Anruf Schock. Beim wirklichen Erlebnis, wenn man es vor Augen sieht – Selbstmordabsichten. Oder der Drang, alles wieder gerade zu biegen und es irgendwie zu schaffen.

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