Tag, Tage, blabla

Wenn man den Tag nicht vor dem Abend loben soll, soll man ihn dann auch nicht vor dem Abend hassen? Meist ist es ja so, dass die Partys, die man nicht besuchen will, absolut nicht, aber muss – die besten werden. Und wenn man genau das denkt, dann wird es eben doch wieder anders.

Schließlich ist es doch nur müssig, sich darüber Gedanken zu machen, vergeudete Zeit und Energie, die man eher dafür verwenden sollte, dass es ein guter Tag wird. Also, der Couch einen Besuch abstatten und die Beine hochlegen – ach verdammt. Die Couch ist schon besetzt mit der Notwendigkeit namens Koffer, der, demnächst benötigt, schon bereit liegt.

Sich weiter mit den 10 angefangenen Geschichten befassen? Dazu fehlt die nötige Ruhe, Muße und der freie Geist, der ganz in Vorbereitungen steckt. Erst einmal einen Kaffee und eine Zigarette, diesmal ohne Schmerzmittel. Und bloß nicht auf den Kontostand sehen – es ist schließlich Monatsmitte und eine zweiwöchige Depression wäre nicht von Vorteil.

Die Weltgeschichte hat im Moment auch nichts mehr zu bieten, um sich gnadenlos darüber aufzuregen. Tiere im Büro? Könnte ich mich tatsächlich darüber aufregen, aber das wäre sinnlos. In Japan wackelt die Erde? Ach, die Sumo-Ringer sind wieder am sporteln. Ein ruhiger Tag.

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