Hexe

Was die meisten nicht wissen, ist die Tatsache, dass, wenn ich eine Frau mit Hexe tituliere, sie sich durchaus geschmeichelt fühlen darf. Das ist in meinem Grundverständnis eine Ehrenbezeugung und niemals eine Beleidigung – wie und was sonst auch. Eben anders, ganz anders.

Was mir dafür aber tierisch auf den Zeiger geht sind diese sogenannten neuen Intellektuellen, die meinen, sie wüssten alles und könnten die Welt erklären. Warum, wenn sie schon mit ihrem Intellekt protzen, tun sie das dann nicht? Ich könnte dann sicherlich die Hälfte derer Ansätze zerpflücken, aber den Spaß gönnt mir ja niemand. Mit einer Hexe dagegen zu diskutieren wäre mir eine Ehre. Ja, ich weiß, manche meinen, ich werde auf meine jüngeren Tage wunderlich. Wieso erst werden? Ich war es schon immer.

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Liebes Tagebuch!

Die Woche schafft mich. Die Arbeit stapelt sich und der lang ersehnte Urlaub, zwar in greifbarer Näher ist immer noch 2 Tage entfernt plus diverse Überstunden. Mittlerweile bin ich wieder mehr Stunden in der Firma als zu Hause und betrachte dieses Gesindel von Kollegen schon fast als Familie. Ich bin reif für die Insel. Natürlich in der Arktis. Mimimimi….

Bei allen Göttern, hätte ich jemals wirklich Tagebuch geschrieben, dann würde die einer Anne Frank oder anderer wichtiger Persönlichkeiten der Geschichte vor Neid von Buchwürmern zerfressen zu Staub zerfallen. ein so ereignisreiches Leben wie das meine: Arbeit, schlafen, Arbeit, schlafen … wie gut, dass ich niemals darüber jammern würde. Ich bin eben der perfekte Sklave. Allerdings musste ich diese Woche schon zweimal in die Firma latschen ohne mindestens zwei Kaffee in der Blutbahn zu haben – ein grausiges Gefühl, kann ich wohl sagen.

Zuviel Arbeit bedeutet meist immer nur eines: Sie waren jung und brauchten das Geld. Naja, das mit dem jung lassen wir mal so stehen und das mit dem Geld ebenfalls. Wenn ich aber mal den Kontostand im Verhältnis mit der Arbeit betrachte – auweija. Das tut schon ein wenig weh…

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