Eierei und Verschwundenes

Mal ganz osterlich gedacht: Ist der Verzehr von Eiern eigentlich Kindermord und Kannibalismus? Wobei, Letzteres scheidet ja aus, wir sind ja keine Hühner. Aber schließlich ist es doch Mord an ungeborenem Leben? Hardcore-Vegetarier sind sich da sicherlich einig.

Was man sucht und was man findet sind immer zwei verschiedene Paar Schuhe. Gesucht habe ich sicherlich nicht meine Unschuld, kein Wunder, die ist schon lange hinüber. Den gestrigen Tag kannste auch vergessen, aber das hatten wir ja schon einmal, ich weiß, ich wiederhole mich.

Nein, es findet sich allerhand an, was ein Fellknäuel auf vier Beinen vor einer Zeit weggeräumt hat. Hab ihr dann auch ganz stolz ihre sämtlichen kleinen Schmusekissen vor der Nase drapiert. Hat sie zwar nicht sonderlich interessiert, aber ein wenig amüsiert geguckt hat sie schon. Nun hat sie wieder etwas zu tun und die Teile kann sie erneut wegräumen. Vorzugsweise natürlich hinter Kommoden, Stühle, Couch …

Was ich suche, hat sich dennoch nicht wieder angefunden. Ich wusste schon, warum der Schreibtisch Sperrzone bei Aufräumaktionen ist. Und nun ist das für das nächste Wochenende notwendige Equipment verschwunden. Mir persönlich wäre es grundsätzlich egal, aber andere haben das ebenfalls bezahlt. Verdammt.

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Es gibt Stars und Sternchen. Wirklich. Meistens meide ich ja Nachrichten mit diesem Thema und es ist mir grundsätzlich egal, wenn die leben, lieben und leiden. Aber heute konnte ich um ein schmunzeln nicht herum. Da ist doch tatsächlich neulich einer dieser Spezies der Stars von einer Kulisse gefallen und der Dreh musste auf längere Zeit unterbrochen werden. Arme Sau. Der tut mir wirklich und gar nicht leid. Was mir aber definitiv leid tut, sind die Konsumenten dieser Schlagzeile, in der es unter anderem hieß:

„Nun, in den letzten Tagen gab es einen regelrechten Wirbelwind an Emotionen. Ich wurde von Gefühlen der Wut, Traurigkeit und einem schlechten Gewissen übermannt. Letzten Endes bleibt mir aber meine große Zuneigung und mein Respekt für Dylan. Er ist ein taffer Kerl. Ich bedauere die Sorge und Trauer, die der Unfall über seine Freunde und Familie und auch über die ganze Filmcrew gebracht hat…“

Schwadroniert und ausführlich beschwafelt vom Regisseur Wes Ball. Als wenn wir nicht genug andere Problemchen hätten. Hat sich das Sternchen aua getan? Oh … Reicht, mehr gibt es nicht. Auch wenn es ironisch war.

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