Krisenmanagement

Das wichtigste in einer Krise ist zu sagen, es gäbe keine Krise. Das macht die Krise unwirklich und vergessen. Das zweite ist zu sagen: Wir schaffen das. Optimalerweise noch auf die Gemeinsamkeit bezogen. Das verbindet. In einer Krise an andere gebunden zu sein macht es für die anderen leichter – doch für einen selbst überhaupt nicht.

Ich habe keine Krise. Aber ich könnte langsam eine bekommen. Die Wahl ist gelaufen und wer noch glaubte eine Wahl zu haben, der hat daran teilgenommen, der andere Teil sagte nur noch: Drück einfach ab. Und jetzt beginnt erst der richtig widerliche Teil, das Geschacher um Posten, um Mehrheiten und Koalitionen. Die Hyänen sind wieder da und reißen alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Die Aasgeier der Politik. Echt und einfach nur noch widerlich. Da fehlen einem die Worte. Aber Worte sind nur Belanglosigkeiten. Worte sind nur Schall und Rauch und verblassen in ihrer Nichtigkeit.

 trennlinieEs reicht. keine Krisen mehr. Der Montag ist Schontag und soll frei von derlei Unsinn bleiben. Krisenmanagement heißt nämlich auch, Krisen ad acta legen zu können. Krise? Welche Krise?

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