Morgengedanken

Nie aufgeben? Aber was ist eigentlich, wenn man an der falschen Sache dran ist und es nicht merkt? Ist dann aufhören aka aufgeben wichtig? Man muss ja auch mal nein sagen können, zu sich selbst. Es bringt nichts, wenn du die eine Sache weiter verfolgst. Niemals aufgeben, stur an jeder Sache festhalten? Das kann gewaltig in die Hose gehen, also lass es vorher raus.

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Einige Kritiker sind immer irgendwie komisch. Nein, nicht lustig. Sie meinen die Weisheit nicht nur mit Löffeln, sondern gleichen Kellenweise gefressen zu haben. Doch Vorsicht, der Löwe, der am lautesten brüllt, der wird auch schärfer beobachtet, es könnte ja sein, dass er möglicherweise stärker sei. Weit gefehlt. Denn das andere Sprichwort dagegen besagt ja, Hunde, die bellen, die beißen nicht. Und so haben sich schon einige kritische Löwen hinterher als kleine Kätzchen erwiesen, die nur etwas Aufmerksamkeit bekommen wollten und diese auch erhielten – sicherlich aber nicht so, wie sie sich diese wünschten.

Wenn man schon kritisiert, sollte man sich auch sicher sein, Ahnung davon zu haben, was man kritisiert. Ansonsten ist die Kritik immer ein Boomerang. Und der kann weh tun. Ich persönlich gebe auf solche Kritiken nicht die Bohne, würdige denen meistens nicht einmal meine Aufmerksamkeit und gelegentlich amüsiere ich mich darüber. Ich würde diese Menschen ja auch fast bedauern, nur reicht mein Mitleid meist nicht einmal für mich selbst. Daher kann nur jede Antwort darauf lauten: Mach es selbst und vor allem besser.

Der Fehler in unserer Zeit besteht darin, dass viele Menschen vieles wissen und alles grundsätzlich besser. Ich glaube nicht, dass das so gewollt war von der Vorreitern der Aufklärung, als die Menschheit begann, sich langsam vom Nabel der Religion zu lösen. Sei’s drum, es ist Sonntag, Faultag und wir wollen doch die Menschen nicht schon wieder psycho-analytisch begutachten. Oder doch? Nein, für heute wird es aufgegeben.

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Der Anfang vom Ende

Der Blick ins Geldsäckel schrecklich offenbart,
was den Monat über schon geahnt,
das Leben ist beendet, für zehn Tage
es gibt nur noch Brot, knochenhart,
auch der Durst hat sich schon angebahnt –
solch ein Geldsäckel ist schon eine Plage.

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2 Kommentare zu Morgengedanken

  1. Stimmt genau. Rechtzeitig aufgeben, kann ggf. wichtiger (aber auch schwieriger) sein, als man denkt… Eine realistische bzw. kritische Einschätzung braucht’s da natürlich.

    • Dark-Lord sagt:

      Citronimus Prime, Herrlich 😉 Und bei der Einschätzung ist auch ein Punkt Selbstkritik wichtig und das ist der Punkt, das können nicht viele. Und wenn sie es können, dann oft nur übertrieben…

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