I did it my Way

Frank Sinatra war auf seine Weise schon ein schlauer Mann und einige seiner titel haben einen ungeheuren Wert – auch für mich. My Way – das ist solch ein Fall. Denn in diesem Titel ist irgendwie mein ganzes Leben verpackt, das Leben bisher.

I did it my way – Ich hab’s auf meine Art getan. Ich wusste schon immer, was ich wollte: nicht wie jeder sein. Kein Emporkömmling, aber auch kein Mitläufer. Immer den eigenen Weg gehen und doch neben der Masse laufen, in alten Klamotten und fernab von jeder Mode.

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Auch wenn ein gewisses Landgericht in einem Grundsatzurteil, dessen endgültiges Wort noch nciht gesprochen sein mag, erklärt hat, dass Links zu Videos, sozialen Netzwerken und ähnliches den Datenschutz aushebeln – mir doch egal. Ich habe zwar nicht das Gehalt, einen Anwalt zu bezahlen, doch gewisse Dinge müssen einmal klar gestellt werden:

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Es gibt sie noch, die Kollegen von der alten Schule, die selbstständig handeln können, sich einen Überblick verschaffen, die sehen, ohne suchen zu müssen oder darauf hingewiesen. Mein Glauben an die Menschen ist wieder ein Stück gewachsen, ein kleines, aber dafür fest und unzerstörbar. Größer noch die Freude, wenn man gewisse Gemeinsamkeiten teilt in Sachen Musikgeschmack, in Sachen Freizeitgestaltung, in Sachen der Figuren der Phantasie. So wird es tatsächlich eine Ehre sein, mit diesem Kollegen eine Woche zusammen zu arbeiten, stressfrei, ohne an Amoklauf denken zu müssen. Meine Menschenkenntnis funktioniert tatsächlich wieder – oder noch?

Nach den Desastern der jüngeren und älteren Vergangenheit eine willkommene und durchaus positive Abwechslung. Und vielleicht passiert es, dass ich mal wieder mit Freude zur täglichen Fronarbeit marschiere …

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