Dinge gibts

Ja, Dinge gibt’s, die gibt’s gar nicht. Zum Beispiel eine Schuhdiebin in Kansas, die auf den Namen Doro hört. Hat zumindest ein Herr Lyman Frank Baum geschrieben. Es gibt tatsächlich Leute, die Baum heissen. Sachen gibt’s …

Dann gibt es tatsächlich Leute, die sammeln alle möglichen Krankheiten. Könnten ruhig mal ein paar abgeben. Gieriges Gesindel, ehrlich mal. Immer alles für sich alleine haben wollen. Und dann gibt es noch die Dinge, die so unglaublich dämlich sind, dass sie schon wieder lustig sind, wie dieser Text aus dem Fratzenbuch, den irgendjemand irgendwann mal gekritzelt hat:

Liebes Facebook,

ich erkläre hiermit folgendes:
heute 02. März 2016, in Reaktion auf die neuen Facebook Richtlinien und meinen fortgeschrittenen Alkoholismus.
Gemäß den Artikeln l. 111, 112 und 0815 der aktuellen Coupé, geistige Umnachtung, erkläre ich, dass meine Rechte an allen meinen persönlichen Daten, Bilder von Grillwürstchen, Katzen und sämtlichen Carpe Diems, Texte, Glückskeksweisheiten etc… nur bei mir liegen. Veröffentlicht auf meinem Profil ab dem Tag, an dem ich mit dem Kopf auf der Tränenlach-Emoji-Taste eingepennt bin. Die kommerzielle Nutzung von einem offensichtlich Geisteskranken oder Borderliner erfordert vorher meine schriftliche Genehmigung via Kartoffelstempel.
Jeder kann diesen Text kopieren und einfügen in seiner persönlichen Facebook-Seite. Gerne aber auch in den After. Oder vergraben unter einer verharzten Linde in einer Vollmondnacht im nächstmöglichen Schalker Meisterjahr. Damit bist du unter dem Urheberrecht. Oder zumindest unter ärztlicher Beobachtung. Mit diesem Post lässt du Facebook wissen, dass das veröffentlichen, vervielfältigen, verbreiten, senden, oder auf irgendeine andere Weise Content aus deinem Profil streng verboten ist. Vielleicht. Sicher aber lässt Du alle wissen, dass Du scheinbar ein bisschen verschmort unter der Panade und ein echter Arschtrittmagnet bist. Die oben genannten Artikel sind auch für Arbeitnehmer, Studenten, Agenten, Orks, Hobbits, Romulaner und / oder — anderes Personal im Dienst von Facebook oder dem Todesstern.
Der Inhalt von meinem Profil enthält private Informationen von beeindruckender Ödnis. Die Verletzung von meinem Privatleben wird bestraft unter Berücksichtigung des Gesetzes (UCC 1-308 1-308 1-103 plus Pi und dem Statut von Rom, Madrid oder einer anderen italienischen Stadt) und der bei Facebook üblichen Missachtung des Genitivs.
Alle Mitglieder sind eingeladen, einen ähnlichen Beitrag zu setzen, sich einen zu kloppen, oder wenn du willst, kannst du dich nackt mit Erdnussbutter einreiben und mit einer Salzstange in der Harnröhre Unheilig pfeifend über nen Acker rennen. Wenn du diese Erklärung nicht mindestens einmal veröffentlichst, wirst du stillschweigend zulassen, dass deine Fotos, sowie die Informationen in deinem Profil verwendet werden dürfen, sowie Dein Erstgeborener die CDU wählt.
Außerdem stirbt irgendwo ein Hundewelpe.
Toll gemacht.
Danke.
Deine Xavier Naidoo – Universität für angewandte Verstörungstheorie und Ententanz.

Mehr bleibt dazu nicht zu sagen als: Amen.

 

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