Abschalten?

Es gibt ja Menschen. Tatsächlich! Sogar mehr als genug. Aber ich schweife ab. ‚Es gibt Menschen, die wollen abends abschalten, während sie den Fernseher anschalten. Hirn ausschalten. Wer’s braucht. Nur abends das Hirn ausschalten heißt nicht, dass morgens daran gedacht wird, es wieder anzuschalten.

Nicht immer. Aber zu oft, um es nicht zu merken, an den Menschen um mich herum. Manchmal … Aber die Geschichte kennen wir ja schon. Hat etwas mit Freundlichkeit und Amok zu tun. Muss ich nicht extra erwähnen, oder?

Erwähnen muss ich jetzt aber etwas anderes, weil es mir momentan auf den Senkel geht. Die Tastaturen weigern sich mittlerweile beharrlich, mir die Buchstaben in die Reihenfolge zu setzen, die angebracht wäre, um mit einigermaßen guten Deutschkenntnissen auch als Anwender solcher erkannt zu werden. Noch schlimmer ist allerdings die Weigerung besagter technischer Eingabehilfen, den Wörtern an der richtigen Stelle auch mal einen Großbuchstaben zu gönnen. Furchtbar, wenn die Technik macht, was sie will.

Ich könnte natürlich noch länger über Menschen mit abgeschaltetem Hirn oder die mysteriöse Technik schwadronieren, philosophieren oder dergleichen mehr. Aber erstens interessiert das keinen Arsch, zweitens keine Sau und drittens auch nicht den wenigen denkenden Menschen, die ich kenne. Also die mit funktionierendem Hirn, dass sogar den normalen Betriebszustand nutzt, den ein Gerät optimalerweise auch nutzen sollte: ON.

Zumindest scheint bei mir jetzt die Phase vorbei zu sein, in der das Hirn im normalen Funktionsmodus den abendlichen Spielemarathon braucht, um die Gängeleien des tagtäglichen Wahnsinns zu verdrängen. Das bedeutet allerdings auch, das meine üblichen Gängeleien und Sticheleien wieder das normale Pensum erreichen, um etwaige Leser an dieser Stelle mit meinen aus dem kranken, aber funktionierenden Hirn stammenden Ergüssen zu malträtieren. Und nette, unsinnige, aber funktionierende Schachtelsätze zu basteln. Ich liebe Schachtelsätze, erwähnte ich das schon?

Genug der Schwafelei, es ist nun der Zustand erreicht, in dem das Hirn abgeschaltet werden sollte – auf dem täglichen Ritt zur Arbeit, dank genügender, nein, ausreichender Menge oraler Infusionen mit dem Gebräu namens Kaffee. Mahlzeit!

Dieser Beitrag wurde unter arbeitstäglicher Schwachsinn, Gedankenchaos, Menschenkrams, Morgendlicher Schwachsinn, Tagespalaver abgelegt und mit , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen