Gott?

Gott mit seinen vielen Gesichtern. Gott, von so vielen Menschen auf unterschiedliche Weise interpretiert. Gott, der Erschaffer. Doch jedes mal, wenn das Wort Gott durch die Gehirnverwindungsknoten hallt, stellt sich immer wieder die gleiche Frage: Wer zum Teufel ist dieser Gott?

Je tiefer in den religiösen Schriften abgetaucht wird, desto mehr und mehr offenbart es sich: eine Metapher. Und wenn von religiösen Schriften die Rede ist, dann nicht von der Bibel. Das ist nur ein Märchenbuch. Eine Sammlung von Biographien und Sagen, zusammengetragen von Menschen, die zuviel – oder zu wenig – Weihrauch geschnüffelt haben. Es war ein Leseerlebnis, die Geschichte von der Sintflut. Nein, wenn von religiösen Schriften die Rede ist, dann geht es in die Richtung der ursprünglichen abrahamitischen Texte. Und wer sich mit der Kabbala auseinandersetzt, wird erkennen, wo der Sinn liegt. Im Menschen. Nicht in der Religion, im Glauben. Im eigenen Glauben.

Verdammt, dafür, dass ich überhaupt nicht gläubig bin, habe ich viel zu viele religiöse Bücher hier stehen. Ich ziehe sie an wie das Licht die Motten. Was sagt mir das? Ich brauche Mottenkugeln gegen Religionen.

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Wir haben ohne Ende Universitäten, in denen sich zukünftige Fachkräfte für was auch immer tummeln. Doch was nutzt ein Doktorand, wenn er doch nur als Tellerwäscher endet? Was nutzt der Titel, wenn das Arschloch dahinter zur Drecksau mutiert. Ich habe immer mehr das Gefühl, das Studierte zwar denk Denkkasten voll lehrreichem Zeug haben, aber die Dinge, auf die es ankommt. Und die Geschichte gibt mir Recht:

Das Leben die Schule, nicht die Schule das Leben.
(Philipp Julius Rehtmeyer)

Verdammt, ich hab immer Recht.

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