Sozialleben?

Sozialleben, was ist das? Interaktion mit Menschen, die man mehr oder weniger mag. Doch gelegentlich tut es ebenso gut, darauf zu pfeifen. Jeder nach seinem Gusto. Manche können eher ein Wochenende mit sich selbst verbringen und sind damit zufrieden, auch wenn das nicht jeder verstehen kann. Einsamkeit ist nichts für jeden. Doch wer damit umgehen kann – der sollte es mal probieren.

Zur Vervollständigung meines Psycho-Profils bei wem auch immer, von wem auch immer oder warum auch immer: ich kann damit umgehen. Sehr gut sogar. Und um es mit einer Krone zu versehen: Ich brauche es sogar. Nicht immer, aber gelegentlich. Da blieb meiner Kollegin der Mund offen stehen, dass ein ganzer Sattelzug hineingepasst hätte.

Es ist wieder einmal diese typische Schubladen-Geschichte. Wer die Einsamkeit vorzieht, passt nicht zu den anderen Menschen, der passt nicht in die Gesellschaft. Aber, hat schon mal jemand daran gedacht, dass es auch andersrum sein könnte? Dass die Gesellschaft nicht jedermann passen könnte in ihrer aktuellen Form? Darüber könnte jetzt ein 5000-Wörter-Monolog geführt werden, aber das lassen wir dann doch lieber. Es bleibt nur ein Fazit: jeder Mensch ist wunderlich und jeder auf seine Weise. Punkt.

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Schön zu wissen, dass man gelegentlich vermisst wird, wenn die persönliche Unerreichbarkeit wieder einmal die Oberhand zu gewinnen scheint. Doch nach stressigen Wochen hat jeder seine Form der Erholung. Und für dieses Mal war es die Couch mit dem Fernseher, der eine lange Zeit nicht gesehene Serie wiedergeben durfte, die es so im normalen Programm nicht gibt. Serien sind das Spielzeug der Medien, die Menschen für Nichtigkeiten zu fesseln, ihnen Lebenszeit zu rauben, die sinnlos vergeudet wird. Aber – es tut unglaublich gut. Nur für den Rücken ist diese 48-Stunden-Position auf der Couch etwas ungewohnt …

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Ein Kommentar zu Sozialleben?

  1. Maxx sagt:

    Geht mir genauso mit der Einsamkeit. Ab und zu brauch ich die … Die Stille vor allem. Ohne sinnloses Geschnatter und Geschwätz.

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