Das Lebbe geht weiddder …

Langsam mal genug gefeiert, nää? Oder nicht gefeiert. Auf jeden Fall ist die Zeit der Feierei, aus welchem nichtigen und triftigen Grund auch immer, wieder vorbei. Es beginnt die Zeit der guten Vorsätze.

Gemeint ist damit nicht der vorsätzliche Mord. „Dieses Jahr bringe ich das Schwiegermonster aber wirklich um„. Wäre zwar ein Vorsatz, aber kein lohnenswerter. Denn nicht jeder kann einen solchen Mord im Affekt perfekt planen. Und für einen Mord aus niederen Beweggründen an einem solchen Monster in den Bau zu gehen, das ist nun wirklich kein erstrebenswerter Vorsatz. Dann lieber die Affekthandlung, wenn es wirklich mal wieder reicht.

Gereicht hat es auf jeden Fall – gemeint ist meinerseits damit die Herumreiserei. So ein paar Tage, Wochen zu Hause zu verbringen und sich um die Belange von ihrer Majestät, Nutte die I. zu kümmern, vielleicht auch mal wieder um meine, sollte doch mal im Vordergrund stehen. Neues Jahr, neues Glück. Da aber das große Glück meist einen großen Bogen um mich macht und nur die kleinen Glücklichkeiten mein eingetrocknetes Herz erfreuen, werden es das ganze Jahr lang wieder nur die kleinen Dinge sein, die das Leben so bereichern. Reicht ja auch.

Lange genug waren viele Menschen um mich rum. Und wenn die Knallerbsen da draußen endlich auch ihre letzten Böller verballert haben, dann kann auch wieder so etwas wie Ruhe einkehren in mein einfaches Leben, vielleicht ein wenig System. Nicht nur in dem Bereich alles systematisch schlecht zu machen, sondern sich an den kleinen Wundern zu erfreuen, die der Alltag so bietet: hinfallende Omas, Autounfälle, herabstürzende Kometen …. Mahlzeit.

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1 Antwort zu Das Lebbe geht weiddder …

  1. Max sagt:

    Bei mir ging es diesmal weitgehend (bis auf einen Tag) ohne Herumreiserei ab, daher etwas entspannender in der gewohnten Umgebung, auch mal ganz okay.

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