1000 Dinge….

Wieder einen Punkt abgehakt auf der ewig langen Liste der 1000 Dinge, die man mal getan haben sollte. Dabei wollte ich es gar nicht, ich würde genötigt, diesen Punkt zu „erledigen“.

Zug hinterherwinken. Ein schönes Hobby. Ein noch schöneres ist es, sich auf dem Bahnhof zu langweilen. Auf dem Bahnsteig zu stehen, alleine und auf den nächsten Zug zu warten. Nein ehrlich, das macht echt Spaß. Sollte jeder mal probieren. Dabei kann man so schön Menschen beobachten, wie dämlich sie sich in manchen Dingen anstellen und beobachten, wie absolut bescheuert manche sind. Absolut erheiternd! Aber auf Dauer eben auch irgendwie langweilig. Verdammt! Die Idiotie hat eben keine Grenzen, ist grenzenlos verbreitet und wird gern bis zur Vollendung zelebriert.

Gewiss, im ersten Moment, vielleicht auch im zweiten ärgert man sich schon ein wenig. Vielleicht auch ein wenig mehr. Na ja, im Grunde schon sehr gewaltig. Der dritte und vierte Moment ist eben schon jenen Menschen gewidmet und dem Spaß. Und der fünfte und sechste, da ärgert man sich wieder. Man könnte ja schon angekommen sein. Sollte nicht sein.

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Ein anderer Punkt ist das, was viele meinen, an den Feiertagen zu tun und dennoch nicht wirklich schaffen. Den Punkt absoluter Erholung zu erreichen. Das schafft man nicht bei der Familie, noch in den heimischen vier Wänden, sondern nur da, wo es niemand vermutet. Zwei Tage absolut nichts zu tun ist äußerst anstrengend, das ist harte Arbeit pur. Zu Hause? Da erinnert der ewige Berg Wäsche an Hausarbeit, bei der Familie muss man sich um die Familie kümmern. Nur da, wo man wirklich verstanden wird, wo das Nichtstun in Vollendung und zur absoluten Kunstform erhoben wird, da ist wirklich Erholung pur. Auch wenn der Weg etwas weiter ist. Und eben jener Punkt der ewigen To-Do-liste der 1000 Dinge abgearbeitet werden muss.

Danke dafür. Auch wenn es schwer fällt, danke zu sagen.

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