Weihnachtsgedönsens

Bin stolz auf meine Beine. Wirklich. Selbst nach dem fürchterlich langen Tag in der Firma bringen sie mich noch sicher nach Hause… Sogar nach der Druckbetankung bei der Personalweihnachtsfeier. Bis ins Bett. Tolle Dinger.

Das Dilemma bei einer qualifizierten Arbeitsstelle ist die Pflichtteilnahme an allen möglichen und unmöglichen Dingen, wie eben auch die Weihnachtsfeier. Man kann es ja auch umtaufen in Jahres-End-Meeting bei einem ordentlichen Gelage. Schon besser. Und mit einem gewissen Pegel an Chardonnay – das ist ein Wein – fällt der dann obligatorische Gang über den Weihnachtsmarkt inklusive Gedrängel und dem anderen Kram auch nicht mehr schwer. Das man auch immer saufen muss, damit alles irgendwie halbwegs erträglich wird. Kein Wunder, dass es so viele Abhängige gibt.

Allerdings verkürzt sowas das Wochenende ungemein, wenn der halbe Sonnabend verbraucht wird, um körperlich und geistig wieder auf ein normales Niveau zu kommen. So ein Wochenende ist doch eh schon viel zu kurz. So kann ich nicht arbeiten. Ich brauche meine Zeit für eine ordnungsgemäße und anständige Regeneration. Ab einem gewissen Alter braucht eben alles länger. Und nun? Nun ist das Wochenende schon irgendwie komplett gelaufen, der Jahreswechsel rückt näher und näher, einmal noch richtig stressen lassen, obwohl nichts los ist.

Das kann noch heiter werden, bis wolkig, bis regnerisch …

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