Beschissene Helden

Nicht erkannte Helden sind die Helden des Alltags. Das Leben so durchzustehen, wie es vor die Füße geworfen wird, über jeden Stein zu fallen, der vom Schicksal vor die Füße drapiert wird und trotzdem aufzustehen, das ist mehr Heldendasein, als es je ein Autor beschreiben könnte. Ganz ohne Fantasie.

Das Phantasialand namens Realität kann gelegentlich ein sehr unangenehmer Ort sein. Nein, nicht gelegentlich: Oft, fast sogar ständig. Das Geheimnis dabei ist, das Beste daraus zu machen und nicht wahnsinnig zu werden. Und vielleicht mal jeden zweiten Stein zu überspringen, anstatt sich alle paar Schritte auf die Fresse zu packen. Jeder, der es schafft, erfolglos und erfolgreich durchs Leben zu eiern, ohne am Ende Amok zu laufen: Herzlichen Glückwunsch. Und wenn dabei noch eine Kleinigkeit bewegt wurde, nichts großes, nur so ein wenig mehr als gar nichts, dann kann man sich selbst schon als Held feiern. Der Rest der Menschheit wird es eh nicht wahrnehmen.

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In diesem Sinne: Wieder einen Montag erfolgreich überlebt. Ohne dem Wahnsinn zu verfallen und alle anderen haben auch überlebt, obgleich der eine oder andere … Nein, es ist kein Blut geflossen. ‚Selbst der Konsum von Aufputschmitteln ist wieder auf normalem Pegel. Schon Mist, wenn man nicht einmal dafür noch richtig Zeit hat. Käffchen? Ich nehm zwei …

Schon komisch, wenn man jeden ohne größere Komplikationen überstandenen Montag als Erfolg feiert. Als Meilenstein Richtung nächstes Wochenende. Noch vier Tage. Ein Ende ist in Sicht.

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