Zerstreuung

Hochkonzentriert und zerstreut, beides zusammen im Einklang, was es nicht geben dürfte. Da hilft nur, sich in den wenigen Mußestunden zu zerstreuen, um nicht völlig zerstreut zu werden. Richtig?

Während der Fahrten reicht es, sich die Katzenbücher von Madame Schacht durchzulesen, um ein wenig an Feierabend erinnert zu werden. Und natürlich an die königliche, nein, göttliche, Angel, die Zockernutte Schantall von der Heizung zu denken, wenn man schon stundenlang „getrennt“ ist. Denken muss man automatisch, ob man will oder nicht, an das heimische Fellbündel. Immerhin hat es die Autorin geschafft, über das Gesülze von Liebe und Zweisamkeit und den ganzen perversen Menschenkram aus Buch eins wegzukommen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren – die Story. Und wenn es schon Katzenbücher sind, dann sollten auch Katzen die Hauptrolle spielen und nciht eine spätpubertierende Hexengeborene. Sei’s drum. Immerhin ist die Reihe „Jägermond“ doch sehr spannend geschrieben und man kann sich gut in seiner Rolle als geprüfter Dosenöffner wohl fühlen.

Führt natürlich unweigerlich dazu, dass Verhalten der Hausherrin näher in Augenschein zu nehmen. Und natürlich bleibt es dabei: Tiere sind die besseren Menschen.

trennlinie

Der zweite Teil der Zerstreuung führt dann unweigerlich dazu, die wenigen Stunden Freizeit sich durch alle möglichen und unmöglichen virtuellen Schlachtfelder zu prügeln. Und die letzten Charaktere (heißt so im Spiel) auf Level 100 zu jagen, damit das nächste Addon in Angriff genommen werden kann. Hat einiges an Frust genommen, der sich in dieser verrückten Woche aufgebaut hat. Ich warte nur noch auf die langweiligen Tage, die mir dereinst, als ich die Stelle angetreten hatte, versprochen wurden. Doch nicht einmal um die Feiertage herum wird es diese geben …

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