Roman kommt von romantisch

Ich lese ja nun wirklich gerne. Und ich kann durchaus die holde Weiblichkeit verstehen, wenn sie jeden Bodybuilder hinterhersabbern. Aber doch bitte nicht in einem Fantasy-Roman über und mit Katzen. Da war mehr ‚Romantik drin als ansatzweise Fantasy.

Ich habe wirklich versucht, in diese Welt einzutauchen, aber wenn dann romantische Gefühle von Kerl bis zum nächsten Kerl, Kleidchen hier und Konkurrenz dort bis ins kleinste Detail ausgeschmückt werden und dabei der Rest zu kurz kommt, vergeht die Freude am lesen. Romantik, ja, wenn es denn sein muss. Aber bitte nicht zu viel. Aber wenigstens war diese Frau ehrlich mit ihren Sprüngen von Bett zu Bett –  das, was ja viele Frauen – Achtung Ironie – niemals tun würden. Seiten überblättern beim lesen ist ein schlechtes Zeichen. So wird aus der Fantasy in Drei-Groschen-Roman. Und das aus der Sichtweise einer Frau, wenn auch mit genialen Pointen gewürzt, nein Danke.

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So wie ich mich durch dieses Buch „gequält“ hatte, hatte ich es ebenfalls durch den Sonntag geschafft. Ein paar Stunden  (Seiten) überspringen und sich durch ein paar virtuelle Gemetzel metzeln und schon war der Tag gelaufen. Handy und Telefon ignorieren konnte ich schon immer gut. Wenn es mir nicht gut geht, gehe ich nicht ran. Punkt. Und wenn das Bergwerk im Brägen zwar Arbeit, dabei aber nur Schmerzen produziert, dann halte ich mich eben von allem fern, was das Bergwerk nur noch mehr antreibt.

Bleibt nur das übliche zu quaken, wie „nie wieder Alkohol“ oder so ähnlich, was eh wie die guten Vorsätze für ein neues Jahr schon ein paar Stunden später verblasst und im Nirwana verschwindet. Man steckt aber auch mit den Jahren sowas nicht mehr so locker weg. Blödes Alter. Aber eben für solche Fälle gibt es Spiel und Film. Couch und Bett. Tolle Erfindung …

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