Faulheit

Einen Tag so richtig zu faulen, das ist harte Arbeit. Wirklich. Sich zwingen, auf dem Hosenboden sitzen zu bleiben, wenn um sich selbst herum das Chaos regiert und unerledigte Dinge auf Erledigung warten, das kostet Energie und Überwindung. Vor allem, wenn der Allerwerteste irgendwann sagt: Bin breit – brauche Bewegung.

So einen Tag lang nur sitzen und zocken, das ist härter als jede Arbeit. Anstrengend und zermürbend, dass man gar nicht mehr erwarten kann, alle viere von sich zu strecken, auf der Couch zu mümmeln bei Kerzenschein und einfach mal die Seele baumeln lassen, die schon vor Jahren verkauft wurde. Nein wirklich, das war Arbeit pur. Aber dafür stressfrei.

So anstrengend, dass man abends ins Bett sinkt und augenblicklich einschläft. Mein Aufruf an alle: Mehr Mut zur Muße.  Müßigkeit ist aller Laster Anfang. Also tue Muße, tue nichts.  Das erleichtert das Leben.

Und jetzt kommt das „Aber“. Denkste, nein. Heute kommt kein aber, kein herumhacken auf anderer Leute Faulheit. Das ist mir zu anstrengend. Zumindest in dieser Woche, dass muss ich mir nicht antun. die Arbeit muss ich mir dagegen schon antun, irgendjemand muss ja für die Nutte das Futter verdienen. Und das Streu, das scheiß-teure. Früher haben wir Sand in das Klo gekippt, aber die Katze von heute, die Katze von Welt steht auf Baby-Puderduft. Ich hoffe, da sind auch wirklich gepuderte Babys drin. Damit der Preis gerechtfertigt ist, alles andere ist Betrug am Kunden.

Arbeit hau ab – ich komme. Festina lente.

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