Schreibtische und Gebühren

Vom Schreibtisch aufgestanden, um sich an den nächsten Schreibtisch zu setzen. Und nebenbei spielen wir die Reise nach Jerusalem und wechseln die drei Schreibtische im Büro im Minutentakt. Um zu Hause wieder vor dem Schreibtisch zu landen. Yeah, welch erfülltes Leben…

Dass Ding heisst ja so, weil es einen Zweck erfüllen soll. Und zwar den, Papier und Tinte zu gebrauchen, um Wörter und Zahlen zu verdrehen, benutzen weil um es mit Hilfe des einen auf das andere zu bringen. Kopfkino. Ich Schussel ich.

trennlinie

Immer wieder erinnert mich der Alltag daran, dass es einmal eine Zeit gab, in der ohne großartige drölfzigionen Vorschriften Essen gekocht wurde. Interessant, wenn die gastronomisch unkundigen, die sich im Kantinenausschuss tummeln, immer wieder spontan mit witzigen Ideen ankommen, irrwitzige Schreibtischtäter Dinge in den Raum werfen, die spontan immer wieder zu einer Reaktion verführen: den Kopf in einem Anfall von manischer Depression solange auf den Tisch zu hauen, bis einer von beiden nachgibt. Im Normalfall ist es der Klügere. Im Zweifel darf es auch der Tisch sein. Was kann der Tisch für den Aberwitz Unkundiger? Nichts. Wenn Tische reden könnten…

trennlinie

Den Rundfunkanstalten geht langsam die Kohle aus, sieht zumindest so aus. Wohl zu viele Pleiten, Pech und Pannen in letzter Zeit? Zuviel Lügen, die offenkundig als solche enttarnt wurden? Oh, das tut mir aber traurig. Was mir dabei weh tun sollte, dass die auf Ratenzahlung gesetzte Zahlung der indirekten Steuer wegen Säumnis (ach, auf einmal!?) auf einmal fällig wurde. Ihr könnt mich mal ihr Wichser! Diesen Monat geht es mir ausnahmsweise mal nicht so schlecht und es tat nicht weh! Soll es euch im Halse stecken bleiben, verrecken sollt ihr dran, langsam und elendig. Ihr glaubt wohl, ich gebe klein bei? Mitnichten? Das gibt mir nur wieder Anreiz, weiter zu pöbeln, noch ein paar Gedanken zum Thema Medien aufs virtuelle Papier zu kritzeln und gegen euch zu wettern. Und bei alledem – eure Scheisse, die ihr als Bildungsfernsehen verkauft, gucke ich trotzdem nicht. Geschichten erzählen und schwafeln – das kann ich besser. Aber sicher.

Dieser Beitrag wurde unter abendlicher Schwachsinn, arbeitstäglicher Schwachsinn, Erlebtes, Mediales Zeugs, Tagespalaver abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen