18, 20, Zwo, Null …

Zu alt dafür? Wenn für die Verdauung der Auswirkungen des samstäglichen Gelages doch ein ganzer Sonntag gebraucht wird, kann man dann schon von einer Alterserscheinung ausgehen? Womöglich. Andererseits sind solche Gelage bei mir ja eine Seltenheit, also die Ausnahme von der Regel. Also ich bin die Ausnahme, weil üblicherweise kein wochenendliches Besäufnis zelebriert wird.

Aber es tat not, es tat gut. Gelegentlich soll man auch gern mal über die Strenge schlagen. So weil wegen Seele und den ganzen Kram und so. Aber was viel besser war, war die Skatrunde an dem Abend. Nicht nur, dass man nach knapp 20 Jahren so etwas noch hin bekommt, von den Regeln her und der Spielweise. Nein. Es macht sogar Spaß. Alkohol in Verbindung mit Hirn nutzen, das kann nicht jeder. Gut, der andere Mitspieler kann dabei noch die Karten zählen, ich lese eher in den Gesichtern die nächsten Züge ab. Jeder auf seine Weise. Solange es funktioniert:

Absolut tödlich ist es dann, wenn den Sonntag darauf, nach nur ein paar Stunden Alkoholkoma, man mag es gar nicht Schlaf nennen, die Klingel der Tür malträtiert wird und die neue Flamme des besten Freundes mit diesem vor der Tür steht. Wo ist noch mal der Baseballschläger, um sie davon zu jagen? Da macht man doch gleich wieder den besten Eindruck – als ob mich das je interessieren würde … Aber nein, so ein Alarm muss nun wirklich nicht sein. Und Besuch schon gar nicht. Man geht doch nicht umsonst – nicht ans Telefon. Böse, sehr böse.

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