Das Nest

Es ist doch erbaulich, nach einem langen, harten Tag wieder im heimischen Nest zu landen. Sicherlich wäre es angenehmer, dieses erst gar nicht zu verlassen, doch die Futtersuche zwingt dazu. Bloß gut, dass das Nest nicht schon belegt ist von irgendwelchen faulen Eiern, die mancher hinein legen könnte, geschweige denn vom kreischenden Nachwuchs, der da harren könnte und nach fressen schreit … Ruhe und Geborgenheit, Abstand von der Welt, das ist das Nest.

nest-918898_640Klar, da schreit schon jemand im Nest nach Zuwendung, sogar nach futter und legt sich dann permanent vor die Nase, doch das kleinere Übel ist erträglich. Auch wenn man das Stück Fell mit den Pfoten dran gelegentlich gern per Fußtritt aus dem Nest befördern möchte, gerade nach einem Tag, der es in sich hatte. Doch in Wahrheit freut man sich doch darüber, erwartet zu werden. Und wenn es nur von dem Fell ist. Nein, es ist mein Nest, das Nest, und da hat niemand etwas zu suchen, nicht nach den 12 Stunden unter den biologischen meinesgleichen.

Mein Nest ist und bleibt  mein Nest. Mahlzeit.

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