Tag ein, Tag aus

Der Tag kommt, der Tag geht. Grad noch die Klüsen unter Zwang aufgemacht und schon wollen sie wieder zufallen. Aber so nicht, ihr Äuglein, ein paar Minütchen müsst ihr noch aushalten. Müsst! Auch wenn die ersten Tage nach einer längeren Freizeit immer die schlimmsten sind, aber wir wollen ja ned jammern, gelle?

Tag ein, Tag aus. Oder Tag aus, Tag ein? Gibt es eigentlich auch ein Nacht ein, Nacht aus? Das würde ja, das wäre ja – zutreffender, irgendwie. Das wäre dann auch gleichzusetzen mit Schlafen, Müde, Schlafen, Müde…. Ach, irgendwie hab ich den guten, alten Stadtsmog so gar nicht vermisst.

Irgendwie fühlt man sich als Wanderer in einer Zeit, in einem Leben, einer Existenz,  in der man eigentlich nicht sein sollte. Man ist dort, wohin man nicht gehört. Diese Welt, es ist nicht die Meinige. Man möchte ausbrechen, sich das nächstbeste Raumschiff schnappen und verschwinden. Ach verdammt, da ist es ja, wieder dieses Dilemma. Die Stagnation des Fortschritts. Wobei ja Fortschritt auch immer ein Schritt zurück wäre. Gefangen in den Zeiten.

Eher gefangen in den Griffen des Vollmonds.

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