Auf kleiner großer Fahrt

Weite Wege, von Deck sechs achtern 300 Meter zum Bug latschen Richtung Raucherlobby, ich glaube, ich werde zwar nicht zum Nichtraucher, aber zum Wenigraucher.  Es sei denn, ich finde noch eine andere Stelle, auf Deck 7, dem Rundgang. Das sind die ersten Gedanken, die man sich über Schiff und Reise macht.

Lustig, andere überlegen sich, was für eine Kabine es sein wird, ob das Essen schmeckt oder sie die See überhaupt vertragen. Für mich alles irrelevant, ich würde auch eine Matratze im Maschinenraum nehmen zur Not und mich in der Küche einschließen lassen. Der zweite Blick geht in Richtung Wettervorhersage, ob es eine interessante oder langweilige Fahrt wird. Es wird langweilig, Windstärke 5 im Schnitt, maximal 7. Das merkt man auf dem Bott noch nicht einmal. Gut, eine kleine Nussschale mit 10 Metern hätte damit zu kämpfen, aber doch nicht die Fat Lady, die ihren breiten Hintern, seemännisch Heck genannt, gerade so in die kleine Parklücke im Hamburger Hafen quetschen konnte.

Andere fürchten sich vor Wasser, davor, dass es auf oder ab gehen könnte. Papperlapapp. Je höher die Wellen, desto schöner. Zur Einstimmung schnell noch auf Youtube ein Video über Monsterwellen ansehen – das macht Laune. Im Durchschnitt sinkt pro Woche ein Schiff. Das macht doch neugierig auf eine Seefahrt, oder? Ok ok, wir wollen nicht übertreiben oder den Teufel an die Wand malen, vielleicht eher in ein Buch.

Übrigens, ein großes Dankeschön an Google, dass ich aufgrund meiner letzten Suchanfragen Angebote zu Kreuzfahrten der Reederei Cunard bekomme. Die Kreuzfahrt ist bereits gebucht, es ist zu spät. Nichts mehr zu verdienen bei mir … Ahoi!

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1 Antwort zu Auf kleiner großer Fahrt

  1. Max sagt:

    Na dann wünsch ich Mast- und Beinbruch!
    Feiert Ihr da auch eine Zurück-in-die-Zukunft-Party? Heut ist ja der 21.10.2015, der Tag an dem damals Marty McFly in der Zukunft ankam… 🙂 Na denn, schwimm nicht so weit raus!

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