Das Spiel

Vorn herum sich bekriegen und im stillen Kämmerlein, fast unbeachtet von der Öffentlichkeit, heimlich zusammen ein Komplott schmieden zur gemeinsamen Eroberung – des Weltalls. Europa und Russland sind hier gemeint, wenn man dem Artikel von Spiegel online Glauben schenken darf. In einer Zeit der Unglaubwürdigkeit der Medien kein leichtes Unterfangen für einen nachdenklichen Leser.

Wer gemeinsame Interessen startet, gemeinsame Aktionen plant und sich dennoch vordergründig beharkt. Es ist und wird es bleiben: ein Mysterium. Und wir Schafe glotzen weiter zum Mond und winken fröhlich in eine Zukunft, die im dunklen liegt. Was soll man nur von solchen Spielchen halten? Im Grunde ist es völlig egal, was man davon hält – die Verantwortlichen machen doch eh was sie wollen. Willkommen im Spiel des Lebens, es geht um Züge und Gegenzüge und nicht einmal um den endgültigen Sieg. Und trotzdem gibt es immer wieder Bauernopfer? Das Spiel des Lebens, auf dem Spielfeld stapeln sich die Toten. Das Spiel, das Spiel …

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In Gedanken versunken vor dem Schachspiel, um die Züge voraus zu ahnen – so findet man einige Menschen. Keine Planung, nur Ahnung. Strategisches Denken eingesetzt und Puzzlesteinchen sortieren – doch wofür? Was hat man letztlich davon außer dem Blick auf das Ganze? Man überblickt alles und durchblickt doch nichts, auch wenn die eine oder andere Erscheinung am Rande durchaus die Nebel zu durchleuchten vermag. Doch von Erleuchtung weit und breit keine Spur.

Muss auch nicht sein, es reicht der Ansatz. Selbst die Könige und Damen haben nicht den vollen Durchblick, wenn sie auf dem Spielfeld stehen. Und der oberste Spielemacher? Der hält sich bedeckt.

Es wird Zeit. Zeit für ein wenig flüssige Nahrung. Und für Taten! Arbeit verschwinde, ich bin im Anmarsch.

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