Blabla, bla, blabla?

Reden ohne was zu sagen, wozu auch, wenn man nichts zu sagen hat. Smalltalk-Gedöns und heile-heile-Welt-Fragen, die nicht wirklich interessieren, aber mehr Luft verbrauchen, als darin enthalten ist. Irgendwelches Gefasel von Friede, Freude und Eierkuchen, dass man sich wünscht, aber nicht bekommt, wenn man unehrlich zu sich selbst die Luft beim plappern verplempert. Die letzten zwei Worte ganz schnell hintereinander 10 mal aufsagen…

Herzlichen Glückwunsch, du hast nun 2 Worte nicht einmal fehlerfrei geplappert und damit auch noch Zeit deines Lebens damit verplempert. Hättest auch blablabla sagen können, wäre auf das Gleiche hinaus gekommen. Wer nichts zu sagen hat, sollte einfach auch mal – die Fresse halten. Das musste mal gesagt werden und mehr habe ich dazu auch nichts zu sagen. Außer blabla, bla, blabla …

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Genauso graust es mir davor, Speisekarten zu lesen, die vor Fehlern nur so strotzen, aber Preise jenseits von Gut und Böse verlangen. So habe ich denn mal in die Speisekarte eines ehemaligen Arbeitgebers geschnüffelt und wollte nur noch den Kopf auf die Tischplatte schlagen vor Entsetzen – doch die Erkenntnis, dass ich anno dazumal rechtzeitig das Weite gesucht hatte, hielt mich davon ab. Doch nicht nur jener ist so perfide grammatikalisch desaströs.

Es gab bisher nur sehr, sehr, sehr wenige Restaurants, die es geschafft haben, mich mit einer fehlerfreien Speisekarte zu beeindrucken. Dabei suche ich die verdammten Dinger nicht einmal, nene, die springen sofort ins Auge und richten irreparablen Schaden an – Schaden an meinem Glauben an die Menschheit – zumindest an die schulischen Leistungen von Leuten, die als Chef fungieren. Autschn.

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