Der Monatsabschluß

So ein eigenes Konto sagt ja meist schon Mitte des Monats, spätestens voraus, dass der Monat endet. Halt, nein, zu Ende ist. Leider kennt das Konto den Kalender nicht, sondern nur einen gefüllten Stand und einen leeren und orientiert sich daran. Blödes Konto. Vor allem, weil es immer so schnell leer ist.

Wenn auf dem Kalender sich die abgekreuzten Tage der Vollständigkeit nähern, dann tobt allerdings schon die innerliche Panik. Es gilt, den Monat buchhalterisch zu beenden und zu sehen, wie gut oder schlecht man selbst in der Planung oder das Team in der Gesamtheit gewirtschaftet hat. Wie man selbst wirtschaftet – naja, das Dilemma braucht nicht extra durchgekaut zu werden. Denn obwohl man sparsam lebt, bricht einen der Staat jeden Monat das finanzielle Genick …

dice-161376_640Wie ein Team wirtschaftet, das zeitweise zu 50% anwesend ist – im Grunde den größten Teil des Monats mit einem Minimum an Personal zu arbeiten – bereitet meist im vornherein Bauchschmerzen, bevor morgendlich die Hühner gesattelt und in den Sonnenaufgang geritten wird. Und doch gibt es gelegentlich das Glücksgefühl, wenn man vorher schon ein gutes Gefühl hat, hatte. Einmal im Jahr darf das doch sein, oder?

Das Problem ist nicht die eigene Wirtschaftlichkeit, dass Problem ist die gesamte nationale Wirtschaft. Geht es dieser Mies, geht es den Gästen mies. Geht es den Gästen mies, ist das eigene Ergebnis weit jedweder Vorkalkulation, weit unterhalb jedes Budgets in den Erlösen, weit überhalb desgleichen in den Kosten. betrachtet man sich aber das Gesamtbild, kann es einem nur so gut oder schlecht gehen wie dem Gesamtbild. Aua. Kann mal jemand der Wirtschaft erklären, dass es ihr gut gehen soll, damit ich nicht zu jedem Monatsende mit Bauchschmerzen zur Arbeit latsche – abgesehen von diesem? Würde es reichen, die Verantwortlichen Schattengestalten zu entfernen? ….

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