Träume und das Übliche

Der Alptraum, der mich die Nacht beschäftigt hatte. Nein, kein Alptraum. Es waren mehr Fetzen der Erinnerung, vermischt mit einer Geschichte, die noch unfertig auf dem Papier, aber vollständig im Kopf vorhanden ist. Faszinierend, dass mein Unterich oder Überich, je nach Betrachtungsweise, so stark in solche Geschehnisse eingreift.

Hauptthema des Traumes war die Tatsache, das ein Herz, tödlich zu treffen mit dem Messer zwischen der vierten und fünften Rippe erreichbar ist, und zwar mittig des Körpers. Die Aussage, von Riddick getroffen und kontrolliert auf Richtigkeit, zog sich durch den gesamten Traum. Nur dass das Opfer anscheinend kein Herz hatte, der Idiot war einfach nicht tot zu kriegen. Eine Gestalt aus meinem Leben – die mich wohl damit ewig weiter verfolgen wird. Blödes Unterselbst, ich persönlich habe doch einen Strich drunter gezogen, wieso kramst du die alten Kamellen wieder raus?

trennlinie

dafür ist ein anderer Alptraum zur Realität geworden: die Pfeffernüffe sind alle. ALLE! wie konnte das nur passieren? Viel schluimmer als der Kaffee, der ständig verdunstet und der Tabak, der sich in Luft auflöst – wie putzig – weil Pfeffernüffe an einem Sonntag zu bekommen schier unmöglich ist, es gibt da immer noch die für mich unsäglichen Ladenöffnungszeiten. Ja ich weiß, für jeden aus dem Einzelhandel ein Segen, weil sie zumindest ein regelmäßiger freier Sonntag drin ist, für mich aus der Gastronomie nur ein Übel, dass mir den Tag versaut, wenn etwas alle ist.

Wen muss ich für ein paar Pfeffernüffe töten? Zur Not gehen auch Lebkuchen. Und dank der Träume weiß ich ja, das nicht jeder stirbt, den man gedanklich oder tatsächlich umbringt. Der Tod wird wohl der Begleiter des Tages bleiben, aber nicht nur gedanklich …

Dieser Beitrag wurde unter Gedankenchaos, Menschenkrams, Morgendlicher Schwachsinn, Schreiben, Sprache und Schrift, Tagespalaver, Wahnsinn abgelegt und mit , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Kommentare zu Träume und das Übliche

  1. Samo sagt:

    Ich hab noch reichlich Lebkuchen hier.

Kommentar verfassen