Pfeffernüffe

Ein Wochenende zum auskurieren. Da gibt es zum ersten diese scheiß Entzündung der Scheide, der Sehnenscheide natürlich. Und dann das NBS*, dem ich gedenke, mit dem einen oder anderen Schluck Met zu entgegnen. Met ist ja so ein leckeres Wundermittel, mit dem man alles bekämpfen kann – sogar die Langeweile. Medizin, die schmeckt. Warum sind die Pharmakonzerne noch nicht darauf gestoßen?

DSC_0255Pfeffernüffe? Ich liebe Pfeffernüffe. Ich bin süchtig nach Pfeffernüffe. Das einzige, was mich diese unsäglich vor-Weihnachtszeit, die Weihnachtszeit und die Nach-Weihnachtszeit ertragen lässt. Zusammen mit Lebkuchen und dem anderen Kram, den ich in diversen Körperregionen verstecke und verwahre für die Zeit, in der es das Zeug nicht gibt. nur leider hält die psychologische Wirkung nicht so lange an wie der physische Speicher …

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Eine solche Pfeffernuff ist auch der heutige Tag in einer Woche. Ich wollte ja schon fast aus Protest mit meinem FDJ-Hemd, dass ich nie tragen durfte, auf die Strasse latschen, es gibt nur zwei Gründe, die mich daran hindern. 1. ist das verdammte Ding verschwunden und 2. würde es gerade noch auf den linken Arm passen, ich bräuchte 3 davon zusätzlich, um mir ein Zelt zu basteln, das ich anziehen könnte. So werde ich mal wieder die alte CD rauskramen mit den Pionier- und Propagandaliedern aus längst vergangenen Zeiten und denen nicht hinterhertrauern, mich wohl aber derer erinnern.

Bis auf wenige Ausnahmen gleichen die heutigen Zeiten denen von anno dazumal. Es gibt die Propaganda, es gibt die Überwachung, es gibt die Zensur. Nur unter dem Deckmantel der Freiheit. Unter dem Deckmantel der Demokratie. Also Pfeffernüffe fressen und Schnauze halten. Gute Nacht.

* – NBS = NullBockSyndrom (für alle Unwissenden)

 

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Ein Kommentar zu Pfeffernüffe

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