Fell-Geflüster

So ein Stück Fell mit vier Beinen dran ist schon ein nettes Ding im Hause. Man kann es vollmaulen, wenn man nach Hause kommt, bepöbeln, beschimpfen und mit den schlimmsten Schimpfwörtern bewerfen – und was tut es? Es liegt dekorativ da, glotzt mich verliebt an und schnurrt sich einen Wolf, als Katze. Also bitte, welche Frau kann da noch mithalten?

Derlei Vorteile gibt es noch mehr: es meckert nicht, es hat nie Migräne, es kennt nicht das Wort Kreditkarte und auch nicht das Wort einkaufen. Vor allem kommt es freiwillig, wenn ich es in die Küche rufe. Und außerdem, es jammert nicht rum, dass es zu fett ist oder irgendwelche Familien besuchen möchte. Es frisst, solange was da ist und bettelt nach mehr, obwohl was da ist. Da sind so viele Gründe, warum mir das dekorative Fell viel lieber ist als ein menschlicher Mensch.

Für welches Tier wird am meisten gearbeitet?
Für die Katz!

Nein, es ist wirklich eine Freude, nach zu Hause zu kommen und die Königin der Haare wirft sich vor Freude auf den Boden. Das ist ein Schauspiel, welches den ganzen Tag rettet, egal, wie scheiße dieser gelaufen ist, um Madame ihre Brötchen in Form von gelierten Bröckchen zu verdienen.

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Ein Informatiker aus Meißen,
der versuchte einen Code zu spleißen,
Doch eines konnte er nicht bedenken,
Den Versuch konnte er sich schenken –
Er starrte auf den Schirm, den blauen, nicht den weißen.

(ein Limerick am Rande, halt, nein, mehr mittig)

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