Garfield & Co.

Halleluja. Ein Montag wie er im Buche steht. Das ich das noch mal erleben durfte, nein ehrlich. So ein typischer Garfield-Montag, der einen Träume vom feinsten beschert. Natürlich Alpträume. Krisen-Management war gefragt und jupp, es hat trotzdem noch alles irgendwie funktioniert, auch wenn A nicht mit B kann, C auch nicht mit B, aber dafür D mit C und Z mit allen irgendwie nicht. Egal. Es ist ausgestanden.

Es ist schon klar, dass Garfield den Montag nicht ertragen kann, doch da ist er nicht alleine. Bei dem Spiel spielen mehr mit. Ich hätte mal doch im Bett bleiben sollen. Ich war ja irgendwie enttäuscht, dass mir morgens nach meinem erscheinenden Auftritt nicht die Ohren geklingelt haben wie sonst üblich – aber der Arbeitstag ist ja bekanntlich erst zum Feierabend zu Ende. Erholen ist auch nicht möglich, weil die Sehnen auch mal wieder rumspinnen. Hatte ich ja lange nicht mehr, wurde mal wieder Zeit. Wieviel Schmerzen kann ein Mensch ertragen? Eine Menge, wenn man mit „verletzter“ Hand noch Automaten stemmen kann. Hab schon lange nicht mehr über den Montag gemeckert, fällt mir gerade so am Rande auf. Es gab ja auch schon lange keine solchen verrückten mehr. Aber ausgestorben, das sind die widerlichen Montage wahrlich nicht.

Es wird mal wieder Zeit, Garfield zu huldigen, in dem an solchen Tagen eine ungenießbare Pferdefleisch-Lasagne in den Hals gedreht wird – eine Kunstform, das hinzubekommen ohne daran zu ersticken. Am besten so ein nettes, fettiges Fertigding, damit man wieder weiß, wofür man den ganzen Montag geackert hat.

Kleines Memo am Rande, nur für mich, ganz alleine: getrocknete Datteln machen satt. Auch wenn nichts anderes im Hause ist und gerade dann. Wie gut das ich nie eine Mäuseplage haben werden würde, Nutte ist dafür not amused. Die hätte sicherlich gern welche zum spielen. So muss der Dosenöffner herhalten. Und zur Zeit wieder richtig extrem, da seit längerer Zeit keine Besucher die unheiligen Hallen stürmen. Hallen – der war gut.

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Ich fasse es nicht, da hat jemand das gefunden, was ich verloren hab und verzweifelt immer wieder versucht habe zu finden – meinen Humor. Und erdreistet sich tatsächlich auch noch, diesen zu nutzen, zu benutzen und … ach verdammt. Meine Finger vermögen nicht wieder zu geben, was die Gedanken gerade als Memory versuchen zu spielen. Das macht mich unschlagbar traurig, weckt aber den Trotz, meinen Humor zurück zu holen, den ich unwiederbringlich verloren glaubte. Hier, wirklich zu empfehlen:

>>Lesen tun du tust das <<<

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