Meckereien

Meckereien sind nervig. Manchmal. Zumindest dann, wenn wir selbst Empfänger einer solchen Tirade sind. Dann kann der Urheber dieser vielleicht selbst es besser machen. Das ist die gängige Reaktion. schließlich kann jeder konsumieren, aber nur die wenigsten sind ein Multitalent und können auch alles produzieren. Aber meckern, das können wir alle, mehr oder weniger gut.

Da gibt es doch ein Patentrezept, wenn es zu Meckertiraden kommt. Ohren verschließen oder auf Durchzug schalten und dafür dann selbst umso herrlicher loslegen, wenn man denn endlich einen Grund gefunden hat. Oder erfindet sich einen:

Ich muss dann doch mal demnächst eine Beschwerde verfassen und diese dem zuständigen Leiter des nahe liegenden Supermarkts vorlegen, um ihm nahezulegen, langsam mal das Weihnachtsprogramm auszurollen. Es kann ja wohl nicht wahr sein, es ist Mitte November und keine Lebkuchen in den Regalen. Selbst der Konkurrent bei der U-Bahn hat schon das komplette Sortiment da, nur bei mir um die Ecke … Ja muss ich den 100 Meter weiter latschen, um meine Pfeffernüffe zu bekommen? Unerhört! Schlamperei!

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Ich suche immer noch den einen Grund, um um den weihnachtlichen, gewünschten Familienbesuch herum zu kommen. Ich habe so gar keine Lust auf heile, heile Familie … So gar nicht, überhaupt nicht. Aber es geht ja nicht immer um das, was wir wollen, sondern das, was wir müssen. Ich hab schon überlegt, ob ich letztes Jahr leichtsinnigerweise was für Weihnachten versprochen hab. Nur wenn, dann will es mir nicht einfallen oder es ist schon meinerseits in die Vergessenheit verdrängt worden.

Vielleicht sollte ich mir zu Weihnachten vornehmen, einen klingonisch-Aufbaukurs zu absolvieren. Also die Sprache. Um Nicht-Nerds ordentlich zu beleidigen, ohne dass diese es mitbekommen. >>> tlhonchaj chIljaj

Nur leider ist klingonisch schon viel zu bekannt, um damit auf der Strasse zu pöbeln. die Nerds gewinnen langsam die Oberhand. Kennen die Klingonen überhaupt Pfeffernüffe? Ich befürchte nicht. Dafür aber Kaffeeähnliches: Raktajino. Das reicht mir schon, um überlaufen zu können, die Menschheitz zu verraten – was sie ja eigentlich schon selbst tut – um ehrenvoll als klingonisches Schoßtierchen zu sterben.

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