Mord am Morgen…

… vertreibt Kummer und Sorgen. Ein klein wenig Recherche zum wach werden, das hat doch was, da wird der Geist angeregt. So ein, zwei Fälle der schlimmsten Serienmörder Deutschlands und der Tag kann beginnen. Und was man dabei immer wieder feststellen muss, dass nicht nur die Täter Vollidioten waren und sich durch Peinlichkeiten haben erwischen lassen, sondern auch die Ermittlungsbehörden nicht gerade mit gleichem gespart hatten.

Psycho?

Psycho?

Man kann schon sagen, dass die morgendliche Zeit sinnvoll genutzt wird, wenn sich der Beginn der Arbeitszeit auf spätere Stunden verschiebt. Schön, wenn die Möglichkeit auf ein wenig Gleitzeit besteht. Doch ist diese kleine Maßnahme absolut nötig, wenn man feststellen muss, dass man in der frühmorgendlichen Arbeitszeit zu nichts kommt. Wenn man nicht einmal durchgehend ganze fünf Minuten ohne Störung eine einzige Sache bearbeiten kann und sich ein solcher Frust bemerkbar macht, dass man glatt zum Mörder werden könnte … Nennt man dann wohl Reißleine.

Und als Lektüre nebenbei die „wahren“ Gegebenheiten um Jack the Ripper, die leider, leider, leider sehr ernüchternd ausfielen. Entweder machen die Zeitzeugenberichten oder offiziellen Quellen aus JtR einen Stümper, oder er war es tatsächlich – oder es waren gar mehrere. Zumindest fasziniert die Figur immer noch aus dem Ergebnis der Phantasie einiger Autoren.

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Was ist Hass, was ein emotionaler Ausdruck? Die Frage wird niemand für jemanden anderes je beantworten können, da wir leider – oder Goth sei dank – nicht Gedanken lesen können. Was ist nun ein Hass-Kommentar? Diese Einschätzung wollen nun staatliche und wirtschaftliche Stellen uns abnehmen. In dem geliebt- und verhassten Netzwerk Facebook gibt es demnächst die Zensur. Wer sich über irgendwelche Meinungen dort aufregt, soll sie doch einfach nicht lesen oder vernünftige Gegenargumente vorbringen, anstatt die Löschung derer beantragen zu können. Oder ganz auf das Fratzenbuch verzichten.

Ich nenne es den Weg zurück – zurück in die Vergangenheit und sehe die BRD GmbH schon zumindest in der Sache als DDR 2.0 an. Offiziell darf man zwar alles sagen was man möchte, sollte aber aufpassen, was man sagt. Und wehe es kommen Emotionen ins Spiel – denn verdammt, auch der Hass ist eine Emotion, eine starke. Wenn ich dann also sage: Ich hasse alle Menschen, niemand wird von mir dabei bevorzugt – wäre das dann schon ein Hass-Kommentar? Warum sollte ich alle Menschen lieben? Warum immer nur das Schöne sehen, das ich nicht sehen kann, weil es sich vor mir verbirgt – hinter der aufgesetzten Maskerade von Freundlichkeit und Höflichkeit. Warum darf ich nicht Arschloch zu dem sagen, der es in meinen Augen verdient hat? Schließlich ist es nur meine Meinung. Und die lasse ich mir bei weitem nicht verbieten. Amen!

> Medien-Bericht <

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