Montage

Es gibt Wochentage, es gibt Tage und es gibt Montage. Erstere sind grundsätzlich verschmerzbar, letztere sind grundsätzlich Bockmist. Dann gibt es auch noch das Wochenende, aber das ist irgendwie immer zu kurz, während sich der Rest der Woche immer in die Länge zieht. Dafür gibt es dann auch Jahre, die viel zu schnell verfliegen. Fast drei Viertel dieses sind schon verflogen, eh man es sich versehen hat. Gelegentlich bedeutungslos, oft unbedeutend und sehr oft in der Bedeutsamkeit überschätzt.

Ein Tag beginnt erst an Bedeutung zu gewinnen, wenn nicht nur sämtliche Wecker unbedeutend ignoriert werden, sondern auch in aller Gemütlichkeit der morgendliche Kaffee bedeutend an Wichtigkeit gewinnt. Der Wecker ist nicht wichtig, zumindest nicht immer. Der Genuss schon. Aber wie soll ein Tag an Bedeutung gewinnen, wenn er schon an Bedeutung verliert, dadurch, dass aufgestanden werden muss?

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Ich habe in den letzten Wochen bedeutsame Karrieresprünge hingelegt, was sich in der Form auch weiter fortsetzen wird:

  • Vom Betriebsleiter-Assistent zum Koch
  • … zur Salatfee
  • zum Betriebsleiter-Assistent
  • zur Servicekraft, kurz Kaffeeschubse
  • zum Betriebsleiter in Vertretung
  • zum Betriebsleiter-Assistent
  • zum Brötchenklatscher

Und so weiter und so sofort. Und gestrig war wieder einmal der absolute Tiefpunkt fällig als Spülkraft. Aber dafür kann ich wieder eine Zeitvorgabe geben, weil ich bewiesen habe, das es geht. Nur wer kann schon mein Tempo halten? Nein, das ist kein Eigenlob, das habe ich nicht nötig. Nur ein Tritt für diejenigen, die meinen, die Arbeit wäre nicht zu schaffen. Leider ist es ja immer so, dass die Arbeit zu schaffen ist, wieviel es auch sein mag. Und leider, leider und dreimal leider wissen das auch die Verantwortlichen in den Chefetagen. Soviel Leid am früher Morgen …

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