Tagespalaver VII.

Es passiert nicht viel in meiner kleinen Welt. Nicht viel heißt nicht gar nichts. Eben nur nicht viel. Mein Dauerbesuch für 3 Wochen hält mich ungewollt vom schreiben ab. Das passiert. Wie soll man sich darauf konzentrieren, wenn etwas anders ist, was sonst nie ist? Wenn immer ein jemand um jemand herum ist? Die Ruhe finden, die benötigt wird?

Seltsam, wie groß die Illusion ist,
dass Schönes auch gut ist.
Leo (Lew) Nikolajewitsch Graf Tolstoi

Immerhin funktioniert eines: ausschlafen. Immerhin schon einmal etwas. Etwas positives, was man dem abgewöhnen kann. Und Nutte, die kleine Schlampe? Die schläft fremd. Schlampe. Sucht sich einfach ein anderes Nest. Dabei bin ich doch der Dosenöffner. Eifersüchtig? Nein. Ich bemerke nur, dass jeune femme nur ihren Namen wieder alle Ehre macht. Soll sie doch, sie ist noch jung.

Das gewohnte Leben läuft aus dem Ruder. Es ist ja nicht für immer. Aber man beobachtet sich selbst, wie festgefahren doch der eigene Rhythmus ist. Wie sehr man am Alleinsein hängt, dass man nie dauerhaft mit jemand zusammenleben kann. Wahrscheinlich wird das der Grund sein, warum eine Beziehung mit mir nie richtig funktioniert hat. Ich brauche wohl den geregelten ungeregelten Alltag mit freier Einteilung. Quasi ein Stück Selbstverwirklichung. Lasst mcih doch in Ruhe mit all eurem Kram – das hier ist meine Reich, meine Zeit – mein Leben. Oh yes, ich bin sehr eigen in dem Fall, sehr egomane. Und es ist gut zu wissen.

Und: Ein Tag ohne Kaffee! Ich habs überlebt. Kaum zu glauben!

Mahlzeit!

 

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