O sancta simplicitas!

Es ist zwei Uhr, Morgäääähn, aufstehen. Danke dir, oh heilige Blase der Unvernunft, ja, ich bin ja schon wach. Vielen Dank aber auch. Und ein großes Danke auch an die Hitze der Nacht. Nein, die sommerliche Wärme ist gemeint. Nicht was wer auch immer denken mag oder glauben mag zu denken. Ich sollte mal wieder daran erinnern: Denke nie gedacht zu haben, denn das Denken der Gedanken ist gedankenloses Denken. Amen.

Natürlich ist die fellige Göttin der Niedertracht damit auch schon wach. Dieser kleine vibrierende Ofen, der meint, in der Nacht die Heizung aufdrehen zu müssen, wenn die Decke zur Seite geworfen wird. Immer schön dicht ankuscheln, weiter vibrieren und die Hitze auf ein unerträgliches Maß zu steigern. Jetzt bin ich wirklich ernsthaft am überlegen, zumindest in den Sommermonaten auszuwandern in nördlichere Gefilde, meinetwegen auch südlichere Gefilde. Also an die Polkappen. Angenehme 0 bis 5 Grad der Celsius Scala sind schon nett. Diese Temperaturen hier im Sommer sind einfach nichts für meiner Mutter Sohn.

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Aber bitte, muss denn eine Denksportaufgabe in Form eines mysteriösen Kommentars vor dem ersten Kaffee sein? Das geht so nicht, dass müssen wir neu verhandeln. Das ist Vertragsbruch! Aber sinnlose Kommentare bin ich ja vom letzten Wochenende schon gewohnt, morgens, tags, abends und nächtens. Immer wann möglich. Unmöglich sowas, geht gar nicht. Kann ich aber ab, steh ich drüber. Nur nicht morgens vor dem ersten Kaffee.

Nun heißt es für die nächsten zwei Tage in die Hände zu spucken und an dem Bruttosozialprodukt tatkräftig mitzuhelfen. Schließlich stehen mir die zwei schlimmsten Wochen des Jahres bevor – zumindest sehen sie im Moment noch so aus. Man weiß ja nie, wie sich das entwickelt. Doch die Aussichten sind zumindest alles andere als heiter. Wenn mal das Wetter so wäre. Da ist er wieder, der Sprung zurück im Text.

Die armen Kalifornier leiden noch mehr unter der Hitze. Sollen sie. Ich wünsche ja niemanden was schlechtes, aber die hätten es verdient. Mal aus ihrer Arroganz herauskommen und ein Hauch Wirklichkeit schnuppern. Meinetwegen dürften auch andere Personen sich da mal für ein paar Monate ansiedeln – dann wären wir hier sie los. Und dort ist die Wahrscheinlichkeit höher, zu verdursten oder von einem Erdbeben verschüttet zu werden. Nein, ich wünsche wirklich niemanden was übles, nur jedem, was ihm zusteht. Bei den Zuständen zur Zeit. Mir steht ein Tag arbeiten zu. In ein paar Stunden …

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