Schlachtfelder und andere Gefahren

Der heutige Tag wird bestimmt von einem Schlachtfeld, dass es in sich hat nach ein paar Tagen Urlaub. Es wird ein Gemetzel geben, eine Schlacht, den härtesten Kampf des Monats: Küche aufräumen. Dafür bräuchte ich noch ein paar epische Verstärkungen.

Dabei ist da drin gar nicht all zuviel passiert. Aber alleine die Kapriolen mit der Met-Panscherei fordern ihren Tribut. Doch erst einmal fordert der Körper seinen Tribut in Form der alltäglichen Dopingmittel. Die Schlacht ist geschlagen, kann man durchaus als Sieg bezeichnen. Der nächste Kampf steht bevor, der Kampf mit den Wörtern.

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Der folgende Spaß besteht darin, nach Jahren mal wieder ein Horoskop zu lesen. Mein Horoskop zu lesen. Mit den Wörtern stehe ich heute irgendwie auf Kriegsfuß, die wollen noch nicht so richtig fallen. Also sauge ich mir den ganzen Unsinn rein, den das Internet zu bieten hat. Mal will ja schließlich sich weiterBILDen. Rein aus Neugier gleich danach noch mal in jene Zeitung sehen, vielleicht purzelt mein Niveau wieder nach oben.

Das Horoskop sagt, ich soll für mein Wohlbefinden sorgen. Nein, ehrlich. Ohne das Horoskop wäre ich niemals auf diese absurde Idee gekommen. Nicht zuviel von meinem Partner verlangen. Ok, das ist schon einfacher. Mein Partner ist seit 3 Jahren imaginär, den kann ich ganz nach Belieben aus dem Tagesablauf verbannen. Erledigt. Nächstes Horoskop. Sorge für dein Wohlbefinden. Ach Mensch, das Thema hatte ich doch heute schon einmal. Nächste Zeile wird wieder lustig: Verlange nicht zuviel von deinem Partner. Irgendwie habe ich gerade ein Déjà-vu. Ein wenig Abwechslung wäre aber auch mal nett. Also zur nächsten Seite.

Finanzielle Entscheidungen lieber auf einen anderen Tag legen. Endlich mal ein seriöser Tipp – ergo lasse ich die Zahlunsgaufforderung für die Rundfunkgebühren wieder im Stapel verschwinden. Als Ausrede für eine verspätete Zahlung kann ich ja immer noch das Horoskop angeben. Das dürfte für die Gebühreneintreiber mal eine Neuigkeit sein – obwohl. Gibt bestimmt mehr Idioten in Deutschland, die auf die merkwürdigsten Ideen kommen.

Und ab zur BILDung. Gaaaaanz weit unten: Die 13 größten Gefahren für … 3. Ihr Gehirn. Ich brauche definitiv nicht weiterlesen. Kann ich sowieso nicht, der Rest steckt hinter der Paywall. Da habe ich auf Anhieb schon 2 Gefahren identifiziert. Und nein, ich schaue nicht weiter nach. Ich brauche den Rest Wabbelmasse im Kopf noch …

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2 Kommentare zu Schlachtfelder und andere Gefahren

  1. SusalLila sagt:

    Hm, Schlachtfelder und andere Gefahren sind Deiner Meinung nach eine wirkungsvolle Überschrift um darauf hinzuweisen, dass es Horoskope gibt?! Das möchte ich so jetzt nicht hinnehmen. Das Horoskop oder auch Horroskop kommt aus der Welt derjenigen, die glaubten, daß man/ Frau ( Gender Sch….)ganz schnell aufgrund von wiederkehrenden Tatsachen angenommen haben, Menschen in Muster zu pressen. Ein Horroskop ist nichts anderes als eine angenommene Prophezeiung, die eintritt oder nicht. Da sagt dann der Horroskopier: naja, eigentlich habe ich dass doch ganz genau im Kaffeesatz gesehen. Und ich sag: Hallo, ich hab ne Senseo Päd kak Maschine. Da.gibts keinen Kaffee Satz. Und Kaffee Sätze erzählt doch die Maschine nicht. Sei’s drum. Auch dieses Thema braucht funktionstüchtig Kaffeemaschinen, sonst kannste einpacken.

  2. Dark-Lord sagt:

    Interessantes versuchtes Wortspiel, dass nicht so ganz funktioniert hat mit dem Horro(r?!)skop. Üben, Mädel – Bursche – was auch immer. Und ein Tritt oder eintreten? Sei’s drum. Aber um deine Verwirrung zu entwirren: Das Schlachtfeld bezog sich auf die Küche, wie der aufmerksame Leser mitbekommen haben sollte. Ansonsten könnte zwischendurch ein Senseo helfen, um die Augen zu öffnen. Der letzte Teil der Überschrift bezog sich auf den letzten Absatz, die Gefahren für Leib und Seele, wobei – eher für letzteres. Das passiert, wenn man ein gewissen schriftliches Machwerk anpackt, dass durchaus Gefahren für jene aufweisen kann, wenn man es zu oft liest. Von daher war die überschrift durchaus gerechtfertigt. Aber warte mal. Um mich mal wieder von obszönen Überschriften, die keiner verstehen will und den zu einfachen abzusetzen, gibt es heute mal wieder eine Denksportaufgabe: Übersetzen. Moin moin!

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