Tagespalaver III.

Ausgeschlafen ich habe, müde ich noch bin. Gespannt, was der Tag so bringt. Ein wenig Arbeit, ein wenig Soziales, ein wenig Selbstbeweihräucherung, ein wenig Irgendwas.

Für eine eindeutige Prognose fehlt einfach noch der nötige Kick. Aber als Rückblick der Woche gibt es tatsächlich mal eines loszuwerden:

Ich bin es einfach nicht mehr gewohnt, Unterstützung von guten Leuten zu haben. Gutes Personal ist schwer zu bekommen und dass ich mich entspannt zurücklehnen kann und meiner Arbeit nachzugehen, ist äußerst selten. Dass ich mich lobend über meine Arbeitswelt äußern kann, dass ich das noch mal erleben durfte …

Dabei ist es im Gegenteil nicht schön zu erleben, dass die eigenen Mitarbeiter einfach nicht verstehen wollen, dass es nur Miteinander geht, nicht gegeneinander. Man muss sich ja nicht lieben oder heiraten, sondern nur verfluchte acht Stunden am Tag und das ganze fünf mal in der Woche sich einfach nur gegenseitig respektieren und unterstützen. Das in alte verkrustete Strukturen zu bringen ist schier unmöglich.

Das schlimme daran ist, dass sie die anderen mit ins Unglück reißen, falls die Situation eskaliert. Scheiss Egoismus. Immer nur an sich denken. Es bleibt dabei, unsere Zivilisation in der Form hat ausgedient. Vielleicht wäre es gar nicht so übel, wenn die ISIS ihre Drohung in die Tat umsetzen, oder? Damit die Menschen vielleicht endlich mal wieder so eine Art des Zusammenlebens schaffen, aber sowas klappt ja in „normalen“ Zeiten nicht. Es geht einfach nicht.

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Und hier der Wetterbericht:

Wer zum Henker hat die Sonne wieder raus gelassen? Ich hatte sie doch für den Rest des Sommers hinter Wolken verbannt, doch irgendein Volltrottel hat die weggeschubst. So geht das nicht, so kann ich nicht arbeiten. Ich will Regen. Punkt.

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