Haarklein beigegeben …

Bei einer Fahrscheinkontrolle fühlt man sich schon fast wie ein Schwerverbrecher. Da ist selbst am Flughafen eine menschlichere Behandlung zu erwarten. Ganze zehn Kontrolleure, die den Ausgang der Station abriegeln, flankiert von einer eben solchen Menge an Sicherheitskräften. Hermetisch abgeriegelt, niemand kommt rein oder raus. Auch wenn man persönlich nichts zu verbergen hat, ist es dennoch ein mulmiges Gefühl und lässt ein wenig an Orwells 1984 denken …

Die Erde zieht weiter ihre Bahn, der Mond ebenfalls und das Leben zieht nach. Irgendwie laufe ich zur Zeit allem hinterher. Lieber hinterher als davon? Keine Ahnung, bin da doch etwas extrem meinungslos. Es ist die ganze Woche irgendwie wie ein Stillstand. Und nun? Ist es Freitag. Freya, der Tag gehört dir, also schenke mir etwas Leben. Die ersten 2 Kaffee reichen dafür nicht aus.

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Nun folgt ein vierseitiger Bericht über den Verlauf der Woche, mit allen schmutzigen Einzelheiten, viel Gejammer, noch mehr Geschwafel und einer haarkleinen Auflistung aller Vorfälle. Viel Spaß damit.

Ha, denkste. Ein wenig Selbstwürde habe ich noch, einen kleinen Rest. Wenn ich damit anfangen sollte, bitte ich höflichst darum, mich zu erschießen – da hilft dann auch keine Seelenklempnerei mehr. Was aber hilft, ist ein wenig Unterstützung musikalischer Natur. Meine Fresse, hab ich den Titel gefressen – siehe gestern. Das dreht sich durch sämtliche Windungen, hat sich richtig reingefressen ….

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