Hand in Hand durchs Abenteuerland

Ich gebe mir die Hand und bin begeistert. Selten hab ich mich mit mir so gut verstanden wie in dieser Woche. Liegt wahrscheinlich daran, dass ich mal kurz weg war, mich zu suchen und bevor ich mich finden konnte, mich selbst gefunden habe …

Das können wir mal schnell unter morgendlicher Verwirrtheit verbuchen, während die 3 K’s noch anfangen zu wirken. Hab heute tatsächlich doch mal den ersten Wecker gehört, wusste gar nicht, dass der überhaupt aktiviert ist. Liegt wohl daran, dass ich noch früher als früh schlafen gegangen bin. Ich werde wohl alt. Ein paar Wochen Büro und dann machen mich 2 Tage Küche dermaßen fertig. Und ich habe noch drei Tage vor mir. Die Hoffnung besteht ja noch, dass irgendwann eine personelle Kontinuität eintritt und für mich damit dann endlich mal der eigentliche Job beginnt. So sah es nämlich vor einigen Wochen noch aus:

… Es ist zum verzweifeln. Eigentlich habe ich ja eine Assistenzstelle. Soll Bürokratie pflegen und mich um die ordentliche Planung kümmern. Aber im Moment bin ich nur noch der Assi für die ständig der Reihe nach krank werdenden Kollegen, der dauerkranken Kollegen… Ist ein Fluch, alles zu können und zu machen. Fast jeden verdammten Sonntag Abend erwartet mich eine Nachricht mit der nächsten Krankmeldung.

Es gab Zeiten, da bin ich mit Freude zur Arbeit gegangen. Mittlerweile nur noch mit Magenschmerzen, zumindest genervt. Ich geh im Grunde immer noch gern arbeiten – wenn ich nicht ständig die Arbeit von anderen erledigen müsste. Hier einspringen,  dort aushelfen… Ich hab doch kein Problem damit länger zu arbeiten,  wenn eine Veranstaltung ansteht. Das Lob zu kassieren für ein gelungenes Buffet und damit für einen gelungenen Abend.

Aber so, wie es momentan läuft, da wird der Hund in der Pfanne verrückt… Ich weiß ja nicht einmal mehr, woraus meine Arbeit besteht. Vergesse die Hälfte und bekomme dann das doppelte zurück. Ich bin frustriert. Und das merken auch andere.

Mittlerweile ist diese Phase ja beendet, dafür aber aber noch nicht Ursache und Symptome beseitigt. Ob die letzteren auch jemals verschwinden werden? Die Hoffnung stirbt zuletzt.

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3 Antworten zu Hand in Hand durchs Abenteuerland

  1. Dark-Lord sagt:

    Da versucht man, positiv in den Tag zu gehen und schwupp – nein, ich lass es 😉

  2. Maxx sagt:

    Ich liebe ja den Ausdruck „sich neu erfinden“… Höre ich in letzter Zeit ziemlich oft. 😉

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