Schlechte Tage, schlechte Tage, gute Tage

Eine Phase der Depression muss ausgesessen werden, es bringt absolut nichts, dagegen anzukämpfen. Noch weniger bringt es allerdings, darin aufzugehen. Irgendwann muss Schluss sein, allein schon um der Seele Willen – sofern noch vorhanden.

Auch wenn das Fernsehprogramm nicht wirklich etwas zu bieten hatte, so wird doch in der Röhre mehr gezeigt, dass die eigene Phase der Unpässlichkeit ein Rotz ist gegen den Müll, den die Flimmerkiste zum schlechtesten bringt. Halleluja, schreib dich nicht ab, es könnte schlimmer sein. Es könnte immer schlimmer sein. Aber halte bloß Abstand zu anderen Menschen, bevor die benutzte Maske anwächst. Man selbst zu der Maske wird, die erst nur schützen sollte.

Es gibt diese Tage, und dann gibt es die Tage, die auf diesen folgen. Das lässt sich nun mal nicht ändern. Doch je mehr Tage vergehen, desto weniger des äusserlichen und innerlichen Wahnsinns ist noch da. Es gibt eine ewige Quelle der depressiven Gedanken, doch auch diese versiegt einmal.

Es gibt nicht das ultimative Rezept, dass jedem hilft. Doch einen Tipp, der zumindest mir geholfen hat. Nach Jahren der Abstinenz von der Flimmerkiste diese in einer solche Phase einzuschalten. Heilige Scheisse, dagegen sind die eigenen kleinen Wehwechen nicht mehr als ein kurzer Alptraum. Leute, haltet euch bloß von der Glotze fern. Das wirkt irgendwann Wunder. Irgendwann zahlt es sich aus.
Und immer schön dran denken:

Wem die Scheiße bis zum Hals steht,
Der sollte den Kopf nicht hängen lassen.

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