Das Leben, Erdbeeren

Das Leben ist ein Arschloch. Das  Unterselbst ist ein Arschloch und die innere Uhr ist ein Arschloch. So, reicht für heute um den seelenmäßigen Zustand anzugeben. Am schlimmsten ist aber dieser miese Verräter, die innere Uhr. Im Stich gelassen, mal wieder. Tolle Sache.

Die Laune ist dermaßen im Eimer, dass es wieder Zeit für Mozart wird. Auch wenn dessen Hinterlassenschaften mich auch nicht aufmuntern können – aber zumindest ungemein beruhigen. Wobei beruhigen ist auch irgendwie falsch, wenn man bedenkt, dass mich gewisse Temperaturen zur Tatenlosigkeit verdammen. Verdammen tun sie übrigens auch manch geniale Idee aus dem Kopf, so dass ich irgendwelche Geniestreiche diese Woche wohl lieber bleiben lasse. Nettes Loch, in dem man so zwischendurch mal seelisch steckt. Bleib ich halt drin, man gewöhnt sich ja schließlich an alles.

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Die Erdbeeren sind schon mal da. Ein Päckchen Hefe ebenfalls. Honig auch. Im Grunde steht dem Erdbeer-Met nichts im Wege, zumindest dem Ansatz. Aber da fehlt auch noch was, die Motivation, diesen anzusetzen. Das verflixte Miststück ist wieder abgehauen. Und versteckt sich wohl neben der Laune, im Eimer.

Was macht man an solchen Tagen? Ganz einfach, man kontrolliert die Finanzen. Schlimmer kann es sowieso nicht mehr werden, denkt man jedenfalls. Jo, sieht übel aus. Nicht verwunderlich, schließlich ist es Mitte des Monats. Also Zeit, für eine ausgiebige Frust-Shopping-Tour, um den letzten Heller noch unnötig auf den Kopf zu hauen. Und zwar vor Frust, weil man diesen nicht hat. Ein Schlag ins Leere – das bessert das Wohlbefinden ungemein …

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