Cogito ergo sum

Es ist ja ja, wie es ist. Und Mann braucht, was man braucht. Gestern war es viel Schlaf und das bis heute. Vorgestern war es Gesellschaft und zu viel Met. Heute wäre es mal meine Ruhe und Zeit zu entspannen – aber das sollte nicht sein.

Geburtstage sind immer noch fürchterlich. Aber man kann diesem gesellschaftlichen Zwang nicht immer entkommen. Den Menschen kann man auch nicht immer entkommen. Aber diese Strandbesucher auf dem Mittelaltermarkt sind irgendwie schon etwas lästig. Dieses bunte, normale Gesindel mit den Gören ist genauso nötig wie die Nachwirkungen nach dem Genuss von Alkohol. Lässt sich nur nicht vermeiden. Nicht immer. Aber das noch viel schlimmere Gesindel vom Hamburger Schlagermove, das ließ sich vermeiden. Wenigstens etwas.

Was sich ebenfalls nicht vermeiden lässt sind diese Blechlawinen, die von irgendwo nach irgendwo rollen und die Strassen verstopfen. Aber zu denen gehört man irgendwann ja mal dazu, also braucht man sich auch nicht darüber aufregen. Es ist doch nichts lästiger, als ein Beifahrer zu sein, der den Fahrer ertragen muss, wenn der (oder die) über den Stau meckert, zu dem man selbst gehört. Da hilft dann nur, selbst lauter pöbeln.

Trotz alldem war es ein tolles Wochenende und bestärkt wieder einmal den Gedanken: Wenn man nicht so die Annehmlichkeiten der Stadt vermissen würde und die langen Wege zur Arbeit kein Problem wären, ein eigener Hof wäre schon was tolles. Fernab der vielen Menschen, fernab der Zivilisation und nur mit dem Makel behaftet, auch fernab der zivilisatorischen Kommunikation. Sprich Internet. Wie sehr man doch an diesem Zeug hängt merkt man erst, wenn es mal nicht da ist. Aber es geht, oh Wunder, auch mal ohne. Und ohne Probleme…

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Apropos Probleme. Es ist Montag. Also schauen wir mal, welche dieser wieder auf mich zurollen. Ob und wieviel – um wieder wochenendreif zu sein.

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