Aquila non captat muscas

Es wird Zeit, einmal das trockene Brötchen rauszukramen und es seiner bestimmten Verwendung zuzuführen – dem männlichen abkratzen der 8 Tage alten Barthaare, die so beharrlich eine Woche im Berufsleben verteidigt wurden. So beginnt der morgendliche und wochenendliche Fußmarsch in die Kaschemme, die man allgemeinhin Küche nennt …

Nu ist aber dummer gelaufen. Man sollte schon Lebensmittel in der Küche haben, um diese zweck zu entfremden. So ein Pech aber auch. Also bleibt doch nur der Maschine die braune Brühe abzuzapfen, um so weit wach zu werden, dass die Synapsen in heller Erregung geistreichen Unsinn von sich geben. Danach bleibt nur das Spiel mit der Mitbewohnerin: Futterklau. Mitbewohnerin ist sich nicht ganz sicher, ob sie sich darüber freuen soll oder ob sie genervt ist. Angetan vom Entertainment, genervt, weil Futterklau so überhaupt nicht zu den Dingen gehört, die sich ihr gegenüber nicht gehören. War das nun eine doppelte Verneinung?

trennlinie

Das Wochenende steht wieder einmal im Zeichen von anno dazumal. Also bin ich mal wieder nicht hier, sondern dort. Oder da, nur nicht hier. So genau ist das nicht zu eruieren. Mit dem urinieren warten wir aber lieber bis zur Autobahn, schließlich will Mann ja auch seinen Spaß haben am Gebüsch, am Wegesrand. Und realisieren werde ich erst einmal, was noch zu packen wäre, um das Wochenende zu erleben, nicht zu überleben. Schließlich wird langsam die Zeit knapp …

Freuen kann ich mich allemal auf das Wochenende. Denn ich habe einen Grund aus der Stadt zu flüchten, die mir solche schlimmen Dinge wie zum Beispiel den Schlagermove antun will. Dieses sogenannte Festival, bei dem komisch verkleidete Menschen über die Strassen hüpfen zu Klängen, die nur unter Alkoholeinfluss einigermaßen zu ertragen sind. Nicht umsonst werden die alle zugedröhnt sein und das nicht nur von den Klängen, die die neue Volksmusik darstellen sollen. Dann auf jeden Fall viel lieber das alte Volksfest, zumindest den Markt, mittelalterlicher weise …

Vielleicht finde ich ja zur Abwechslung auch mal etwas Muße oder auch Muse, um das eine oder andere geschriebene Wort zu Papier, in digitaler Form, zu bringen. Mahlzeit!

Aquila non captat muscas – Der Adler fängt keine Fliegen

Dieser Beitrag wurde unter Gedankenchaos, Morgendlicher Schwachsinn, Reisen, Tagespalaver abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen