Es strahlt der Mensch und klebt die Sonne

Kann natürlich auch andersrum sein, bei diesen Temperaturen verschmoren die Synapsen und ein ordentlicher Denkprozess ist fast nicht mehr möglich. Natürlich tut mein Lieblingsfeind, die Bahn AG, alles dafür, um mich weiter schön zu quälen.

Die Saubande setzt nämlich einfach Züge aus, damit arme, unschuldige Reisende weiterhin in der Sonne brutzeln. Gut, eine Extra-Wartezeit von 30 Minuten ist ja bei der Bahn schon fast als normal zu bezeichnen, so wie eine Einhaltung des Fahrplanes schon fast unnormal wirkt, aber was ist heutzutage schon normal. Nur das Chaos.

Immerhin reichen die möglichen verarbeiteten Gedanken dafür aus, schelmisch innerlich zu grinsen. Und zwar über all die Jammerlappen, die schon seit Wochen jammern, es gäbe keinen richtigen Sommer – der jetzt natürlich auf einen Schlag mit brutaler Gewalt und in vollem Umfange zuschlägt. Rumms. Und schon stöhnen alle über die mörderischen Temperaturen. Ich für meinen Teil darf as: Ich hab den Sommer nie gewollt. Und wenn ich könnte wie ich wollte, würde ich eh in die nördlichen Breiten auswandern. Hätte gleich mehrere Vorteile: Wenig Sonne und überhaupt wenig Tageslicht, noch weniger Menschen und eine angenehm kühle Umgebung,

Genug Geschwafel über das Wetter. Ich genieße nun die relativ angenehmen Temperaturen meiner verdunkelten Wohnung und mach Matrazenhorchdienst, um Nachts wieder fit zu sein für eventuelle gedankliche Ergüsse. Mahlzeit!

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